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So ließ sich auch die Entstehung des Regenbogens durch Brechung des
Sonnenlichtes in den Regentropfen erklären.
Dass
das für Menschen sichtbare Licht Bestandteil der universellen
elektromagnetischen Strahlung ist, lernen die Kinder in der Schule.
Unser Auge mit seinen Rezeptoren macht es möglich, die Farbbestandteile
zu erfassen. Wir sehen die Farben.
Heute
verraten uns die spezifischen Farbspektren ferner Sterne viel über
deren Zusammensetzung. Die Wissenschaftler können sogar bei genauester
Analyse der Spektren erkennen, ob sie ein extrasolarer Planet
umkreist.
Davon
konnte Goethe noch nichts wissen. Seine Farblehre steht zwar nicht auf
dem Boden der Physik, doch seine genauen Beobachtungen zur
Harmoniewirkung können wir noch heute selbst überprüfen.
Beispielsweise
notierte er:
„ist es der Erfahrung
gemäß, daß das Gelbe einen durchaus warmen und behaglichen Eindruck
mache.“
„gibt uns das Blaue ein
Gefühl von Kälte.“
„[Rot gibt …] einen
Eindruck sowohl von Ernst und Würde als von Huld und Anmut.“
„[In Grün findet unser
Auge …] eine reale Befriedigung. Deswegen für Zimmer, in denen man
sich immer befindet, die grüne Farbe zur Tapete meist gewählt
wird“
„[Blau und Grün ist
eine …] charakterlose Zusammenstellung. Sie hat immer etwas
Gemein-Widerliches, deswegen unsere guten Vorfahren diese letzte
Zusammenstellung auch Narrenfarbe genannt haben.“
Falls
Sie einen neuen Frühjahrsanstrich in den eigenen vier Wänden geplant
haben, dann streichen Sie Ihre Lieblings-"Farbe" auf.
Fakten
und Bilder fand ich im Internet unter www. wikipedia.de
Ingrid
Körner
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