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Tagebuch - aktuelle Mitteilungen 2012 Archiv Tagebuch 2011>> |
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03.02.2012 |
Hallo liebe Besucher und
Nutzer unserer Internet Seite!
Heute ist ein herrlicher Wintertag, mit einem symbolischen Eisblumenstrauß wünschen wir Euch einen guten Start in den Februar. Möge sich alles erfüllen, was Ihr Euch selbst wünscht. Nun zu unserer Arbeit.
Im Verfahren von Lutz hat sich noch nichts Neues ergeben. Wie Ihr
wisst, läuft die Berufung beim Landessozialgericht Chemnitz. Leider
müssen wir noch immer das mangelnde Interesse an unserer Arbeit
beklagen, auch seitens der Medien und der Politik. Es kann doch nicht
sein, dass den meisten Menschen die Lage der Opfer egal ist. Wird Inzest
und sexueller Missbrauch nun endlich mal hart bestraft, oder nicht? Bei
Lutz, der das Ergebnis eines Inzestes unter Geschwistern ist, habe ich
den Eindruck, der Bruder seiner Mutter geht straffrei aus. Da wundert
mich nicht, dass sich die Opfer von Inzest und sexuellem Missbrauch
nicht öffnen und um Ihre Endschädigung kämpfen. Sie haben zum einen vor
den Tätern Angst und zum anderen denken Sie „uns glaubt ja sowieso
keiner“. Mit Ihrem Schweigen und den oft zu milden Strafen, ja manchmal
gehen die Täter sogar straffrei aus, auf Grund Ihres jungen Alters. Das
darf doch nicht wahr sein!!! Das zeigt aber, und das ist noch viel
schlimmer, dass sich die Gesellschaft, sich weder von den Tätern genug
distanziert, noch sich ausreichend mit dem Thema beschäftigt. Die
wenigsten Menschen sind bereit, sich in die Lage eines Opfers hinein zu
versetzen. Für die Täter gibt es Therapien und für die Opfer ? Für diese
gibt es nicht mal eine gerechte Bestrafung der Täter. Was nützen Runde
Tische, wenn die Beschlüsse keine Gesetzeskraft erlangen und umgesetzt
werden. Es müsste noch viel mehr öffentlich belegt werden, durch die
Justiz und Politik, dass die Täter gerecht bestraft werden. Der Bürger
und vor allem die Opfer verlieren den Glauben an eine unabhängige
Justiz. Aber, das gilt auch für die Politik, welche die Justiz und die
Opfer alleine lässt. Durch zu lasche Gesetze ist die Justiz gezwungen,
die Täter laufen zu lassen. In unserem Fall hat der KSA alle Rechte und
Freiheiten, um sich um die Zahlung der Opferendschädigungsrente zu
drücken. Das ist kein Einzelfall. Ich nenne das sparen auf Kosten der
Opfer und Schutz der Täter durch den KSA und die Politik mit ihren zu
weichen Strafen. Im Namen meine Mannes und der vielen anderen Opfer
hoffe ich auf Gerechtigkeit. Mit diesen Zeilen will ich zum Nachdenken
anregen. Sie sollen auch kein Personen bezogener Angriff sein, aber nach
zehn Jahren muss doch mal die Frage nach einer Opfer gerechten Lösung
für meinen Mann und die anderen Opfer erlaubt sein. |
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04.01.2012 |
Hallo liebe Besucher und Nutzer unserer Internet Seite!
Als erstes wünschen wir Ihnen für das Neue Jahr alles Gute, möge sich
alles für Sie/Euch erfüllen, was Ihre /Eure Wünsche sind. Herzlichst die
Gründer der Initiative Lebensweg Kerstin und Lutz Rößler |
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