Archiv 2009                  

 

03.12.2009

Liebe Besucher und Nutzer unserer Internetseite

Nun ist es schon wieder soweit, und die Adventszeit hat uns erreicht. Das bedeutet für uns und auch für Sie, ein arbeitsreiches Jahr geht zu Ende. Mit Erfolgen und Niederlagen und vielem mehr. Lassen Sie uns gemeinsam auf das Erreichte zurückblicken und optimistisch in die Zukunft schauen. Zum weihnachtsfest und zum anschließenden Jahreswechsel übermitteln wir Ihnen allen beste Grüße und gute Wünsche. Möge der Weihnachtsmann Ihnen nur gute Gaben bringen, sich alles erfüllen, was Sie sich selbst wünschen. Nun wollen wir auf einige Ereignisse des Jahres zurück blichen, welche die Initiative Lebensweg mit gestaltete, oder sogar allein. Da wären zu nennen: der Frühjahrsputz, die Woche der Senioren, der Tag des Hundes, das Prohliser Herbstfest 2009, die Verkehrsteilnehmerschulungen. Unsere erste Buchlesung in dem Verein IDEE 01239 e.V. Dresden. Alle Veranstaltungen fanden in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit unseren ständigen Partnern statt. Mit Ausnahme der Buchlesung, welche wir inhaltlich allein vorbereitet und bis auf technische Unterstützung allein durchgeführt haben. Beim Frühjahrsputz übernahmen wir die Verpflegung gemeinsam mit der Bürgerinitiative Prohlis e.V. .Ansonsten waren wir immer und die Durchführung und Absicherung durch Material und Verpflegung mit eingebunden. Bei dieser Gelegenheit möchten wir mal wieder von ganzem Herzen unseren ständigen Partnern danken für die gute Zusammenarbeit im zu Ende gehenden Jahr. Wir verbinden damit die Hoffnung, dass es im nächsten Jahr nahtlos so erfolgreich weiter geht. Unser Dank geht an die Bürgerinitiative e.V. und die Online-Treff – Inhaberein Frau Körner. Für die technische Hilfe und die Bereitstellung der Räumlichkeiten dem IDEE-Verein. Erfreulich ist, wie im letzten Beitrag erwähnt, dass es gelang, einen ehrenamtlichen Mitarbeiter zu gewinnen. Nicht so erfreulich ist, dass unsere Bürger die Buchlesung nicht so angenommen haben. Herr Ullrich war der einzige Teilnehmer. Das liegt aber am Thema „Inzest“, welches noch immer ein Tabu ist, worüber man in der Gesellschaft nicht gern spricht. Erfreulich ist es, dass wir in der Öffentlichkeit immer mehr wahr genommen wird. Ein Höhepunkt war die Buchlesung anlässlich des ersten Klassentreffens meines Mannes Lutz in der Villa Rochsburg. Diese hat uns einen großen Schub Kraft zum Weiterkämpfen gegeben. Nun erst recht2010 auf ein Neues. Darauf freue ich mich schon. Bleiben wir also in Kontakt, liebe Nutzer unserer Internetseite. Wir freuen uns schon auf Ihre spannenden Fragen im neuen Jahr. Bitte sorgen Sie durch Ihre Fragen dafür, dass wir über das Thema Inzest im Gespräch bleiben. Schweigen und Verdrängen bringt nichts. Vor allem, den Opfern ist nicht geholfen. Kämpfen wir weiter Seite an Seite für einen schnellere und bessere Umsetzung des Opferentschädigungsgesetzes. Das ist gerecht im Sinne der Opfer von Inzest und sexuellem Missbrauch. Nur so ist den Opfern geholfen. 
Unsere Weihnachtsferien sind in diesem Jahr vom 21.12.2009 bis zum 4.1.2010, unsere erste Sprechstunde im neuen Jahr 2010 findet am Dienstag, den 5.1.2010 wie gewohnt an 13 Uhr statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch uns Ihre Fragen. Die Gründer der Initiative Lebensweg Dresden, Lutz und Kerstin Rößler und unser ehrenamtlicher Mitarbeiter Herr Ulrich: Für Fragen stehen wir unter unserer Handy-Nummer zur Verfügung, auch in den Weihnachtsferien, welche wir aber zur Erholung nutzen. Denn auch für uns war es kein leichtes Jahr. Da war der tragische Tod des langjährigen Lebensgefährten meiner Schwester. Die gesundheitlichen Probleme meiner anderen Schwester, der Streit zwischen beiden und unsere eigenen gesundheitlichen Probleme. Nun wollen wir hoffen, dass im neuen Jahr alles besser läuft. Da die Welt und Wirtschaftslage so unsicher sind, haben wir nur zwei Vorsätze fürs neue Jahr: Unsere Arbeit so gut es geht, weiter zu führen und gesund zu bleiben. Allen Menschen wünschen wir Frieden und Gesundheit.

Nun noch zum Verfahrensstand, es hat sich immer noch nichts getan. Das ist sehr traurig. Aber leider steht es nicht in unserer Macht, dies zu ändern. Wenn wir die Möglichkeit dazu hätten, wäre dies längst geschehen. Der Staat kann sich auf Dauer nicht nur um die Täter kümmern, sondern muss endlich mal an die Inzest-Opfer denken. Die hat ja keiner gefragt, ob sie mit den Folgen leben wollen und leben können. In den Medien wird zu oft über die Täter gesprochen und nicht mit den Opfern. Eine Idee von mir wäre, auch bei diesen Verbrechen ein Täter-Opfer-Ausgleich., bei günstiger Sozial-Prognose. Zum Erreichen von Einsicht über die dramatisch schlimmen Folgen ihrer Tat für die Inzestopfer sollten auch das Verhängen von Sozialstunden in einer Pflegeeinrichtung für Behinderte und alte Menschen stärker genutzt werden. Auch hier geht es nur bei guter Sozialprognose.
Nun noch eine sehr nützliche Adresse für alle Nutzer, die noch ein passendes Weihnachtsgeschenk für ihre Lieben suchen: „Original Laubsägekunst Gabriele & Volker Müller“. Sie stellten Ihre Arbeiten in der Bürgerinitiative Prohlis e.V. vor. Mir hat die Präsentation sehr gut gefallen. Für Anfragen: 0351-2148600 und 0152-2632989.
Nun noch eine besondere Information: Die Gründer der Initiative Lebensweg Lutz und Kerstin Rößler gratulieren dem Team von Prohlis TV (Prohliser Lokaler Fernsehsender Regional) recht herzlich zum 15-jährigen Bestehen. Wir hoffen auf weitere gute Beiträge und gute Zusammenarbeit. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Wir wünschen dem gesamten Team von Prohlis TV alles Gute, vor allem Gesundheit, Erfolg im Beruf. Privat möge sich alles erfüllen, was sie sich selbst wünschen. Wir sind sehr stolz auf die Zusammenarbeit mit dem Team von Prohlis TV, die Gründer der Initiative Lebensweg Dresden Lutz und Kerstin Rößler.
Ein ganz großes Dankeschön möchten wir dem Sozialamt und der GAGFAH sagen, welche uns privat in einer Angelegenheit gut betreut haben. Wir können nur sagen, Menschen in Not sind dort gut aufgehoben, wenn sie bereit sind, sich helfen zu lassen. Mir und meinem Mann haben Frau Hain und Frau Hartwig sehr gut weiter geholfen. Dafür vielen Dank. Auch in Zukunft hoffen wir auf eine gute Zusammenarbeit. Vertrauen gegen emsiges Bemühen, aus einer Notlage heraus zu kommen, das sollte das Motto sein, nicht ein Gegeneinander. So kommt man am besten zum Ziel. Wir sind sehr stolz, Mieter der GAGFAH zusein und werden es noch rechtlange sein. Wir sind sehr froh, dass wir die schöne Wohnung haben, welche für meinen Mann unendlich wichtig ist zwecks Orientierung, da er blind ist. Keinem Menschen wünsche ich, blind zu sein. Ich möchte alle Opfer von Inzest und sexueller Gewalt ermutigen, sich, sich vertrauensvoll an die Behörden zu wenden. Es gibt Hilfe.

Nun wenden wir uns mit einer Bitte an Sie, liebe Nutzer: Bitte setzen Sie sich gemeinsam mit uns für den Erhalt der Babyklappen ein. Mit uns meine ich die Initiative Lebensweg und unseren Partnerverein M.E.L.I.N.A. e.V. Stuttgart. Warum sollen und müssen die Babyklappen erhalten werden? Zum Schutz der Kinder. Wir bitten Sie, liebe Nutzer und Besucher, unserer Internetseite, sorgen Sie gemeinsam mit den Politikern aller Ebenen dafür, dass die Babyklappen erhalten bleiben und weiter ausgebaut werden. Es kann nicht sein, dass wir in Deutschland einerseits von einer überalterten Bevölkerung sprechen. Andererseits haben Kinder, die ungewollt sind, keine Chance auf ein menschenwürdiges Leben. Ich hoffe nur, dass die Babyklappe erhalten bleibt. So werden wenigstens einige Leben erhalten. Wer hat eigentlich das Recht zu entscheiden über Leben und Tod? Wer legt fest, du darfst ein menschenwürdiges Leben führen und du nicht? Wir sind der Meinung, dieses Recht hat keiner. 

Mit nachdenklichen Grüßen Kerstin und Lutz Rößler. 
Die Diskussion ist eröffnet, im Januar folgen weitere Briefe und Meldungen zum Thema.

Einen ersten Kommentar gibt unser ehrenamtlicher Mitarbeite Michael Ulrich:

Hallo liebe Freunde, liebe Besucher dieser Internetseite,
es geht um die Babyklappe. Wie Sie sicherlich durch die Medien erfahren haben, soll die Babyklappe abgeschafft werden. Ich frage mich, wie Abtreibungsverbot und Abschaffung der Babyklappe miteinander vereinbart werden kann. Die Babyklappe symbolisiert Sicherheit für Babys von Vergewaltigern und sozial schwachen Müttern. Die Babyklappe sollte erhalten bleiben und im Aufklärungsunterricht mit einbezogen werden.

Michael Ulrich
 

 

10.11.2009

Hallo liebe Gäste und Nutzer unserer Internetseite

Mit einem lieben Gruß aus dem vom Herbstlaub gefärbten Dresden, beginnen wir heute unseren monatlichen Eintrag. Als erstes möchten mein Mann und ich uns ganz herzlich bei allen Besuchern unseres Themenabends am 30.9.2009 für ihr aufrichtiges und ehrliches Interesse bedanken an dieser sicher nicht leichten Thematik. Die Anteilnahme am Thema in der Diskussion hat uns tief bewegt. Wir hoffen, dass alle Besucher für ihr weiteres Leben etwas an Erfahrung zu einem Tabuthema mitgenommen haben. Wenn nur ein Inzest und sexueller Missbrauch verhindert wird, dann macht unsere Arbeit Sinn. Somit war auch dieser Abend nicht umsonst. Unser besonderer Dank für die tatkräftige Unterstützung gilt Frau Anita Seyfarth und dem Verein Idee 01239 e.V. . Frau Seyfarth und der Verein Idee 01239 e.V. haben uns beim Aufbau der Informationstafeln geholfen und uns Ihre Räume großzügigerweise zur Verfügung gestellt. Dafür recht herzlichen Dank. Auch Frau Körner recht herzlichen Dank für die Werbung im Newsletter. In der Hoffnung, dass wir noch viele solcher interessanten Abende gestalten dürfen, als Anregung und zur Ermutigung ernst gemeinte Anfragen an uns zu richten, ein kleiner Bericht über den 30.10.2009. 

Noch ein Diskussionsthema, beleidigter und bespuckter behinderter Mann, muss Geldstrafe zahlen, nur weil er sich mit Pfefferspray gewehrt hat. Siehe auch diverse Presse-Artikel vom 12.10.2009. Es ist eine Schande für die Deutsche Rechtssprechung. Vom Erzieherischen Wert ganz zu schweigen. Die Jugendlichen freuen sich zum einen, dass Sie milde bestraft werden, und zum Anderen, dass das Opfer noch zahlen muss. Das hat nichts mit Vermittlung menschlicher Werte zu tun. Von der Wahrung der Menschenwürde nach Artikel 1 $ 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland ganz zu schweigen. Es kann doch nicht sein, dass ein Mensch sich nicht wehren kann gegen einen drohenden Hörsturz und anderen drohenden Verletzungen. Der Mann saß im Rollstuhl in einer fahrenden Straßenbahn. Er hatte nur die Möglichkeit, sich mit Pfefferspray zu wehren. Andere gesunde Fahrgäste und das Fahrpersonal halfen ja nicht. Das ist traurig, hoffentlich kommt der Richter, der dieses unmenschliche Urteil gesprochen hat, auch mal in so eine Lage, sich nur mit Pfefferspray wehren zu können, in einer fahrenden Straßenbahn und noch auf Grund eigener Beeinträchtigung. Wenn sich der Richter mit dem Begriff Behinderung befasst hätte, dann könnte er auf die Bedürfnisse behinderter Menschen besser eingehen. Ein gut gemeinter Rat an alle Behörden und Politiker: Behinderte Menschen haben ein erhöhtes Angstempfinden und werden sich und ihre Begleitung tatkräftiger verteidigen und das mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Warum? Denken Sie, liebe Nutzer, einmal nach. Na, auf die Lösung gekommen? Nein? Schade. Hier ist doch ganz einfach die Lösung: Sie brauchen ihre ständige Begleitperson zur Lebensführung. Auch ist den meisten Behinderten das Wort Dankbarkeit nicht fremd, gegenüber ihren Begleitpersonen. Aus eigener Erfahrung, aus dem Zusammenleben mit meinen blinden Mann, weiß ich, das er mich nicht nur mit Pfefferspray
verteidigen würde, sondern sogar mit seinem Blindenstock. Wir fordern als Initiative Lebensweg, weg mit der Geldstrafe und härtere Bestrafung der Jugendlichen, welche keinen Grund hatten den Mann anzugreifen. Ein Rollstuhlfahrer, Blinder und alle anderen Menschen mit zusätzlichen Hörproblemen, können sich ja gar nicht mehr im Straßenverkehr frei und sicher bewegen. Ich frage Sie als nicht behinderte Mitmenschen: Mitbürger, möchten Sie so leben? Denken Sie alle mal über diese Worte nach. Ich will keinen damit verletzen, aber zum Nachdenken anregen. Die Justiz hat gerade, weil die Richter unabhängig und unparteiisch ohne Ansehen der Person Urteilen sprechen sollen, viel Spielraum, sensibel zu entscheiden. Strafen sollen erziehen und nicht belohnen. Was würden diese Jugendlichen sagen, wenn dieselben Taten ihnen angetan worden wären, und sie sich tatsächlich auch nicht mit Pfefferspray hätten wehren können? Und die Jugendlichen dann tatsächlich mit einem erlittenen Hörsturz leben müssten und zwar lebenslang? Ich möchte da nicht tauschen. Ich musste sogar erfahren, dass meine ehemalige blinde Nachbarin und ihre Begleitperson überfallen wurde von Jugendlichen. Die beiden Frauen, waren auf dem Heimweg von einer Geburtstagsfeier.
Meine ehemalige blinde Nachbarin war sogar insulinpflichtig. Das Magazin „Selbstbestimmt“ hat im MDR ausführlich darüber berichtet. Der Prozess fand in Meißen statt. Mein Mann, der zuständige Redakteur und ich stellten die Situation für den Zuschauer nach. Bei der Verhandlung zeigten die Täter Reue, und meine ehemalige Nachbarin wurde entschädigt. Die Täter hatten die Handtasche mit Wertsachen und vor allem dem lebensnotwendigen Insulin gestohlen, sowie ihre Bekleidung verletzt. Zum Glück konnte Sie wieder aufstehen und laufen. Sie konnten den Heimweg fortsetzen, wäre das nicht gegangen, hätte die insulinpflichtige Nachbarin das mit ihren Leben bezahlt. Abgelegene Gartensparte durch welche Sie zum Bahnhof laufen mussten, kein Mensch und Handy weit und breit. Die Begleitperson schlimmer verletzt, Sie blind was nun? Schützt behinderte Menschen mehr vor solchen Angriffen. Verhindert solche die Opfer verachteten Urteile. Wenn Ich mir dieses Urteil durchlese, da wundert mich nichts mehr, mit Inzestopfern geht man ja genau so menschenunwürdig um. Mein Mann ist das beste Beispiel in Sachsen. Den laufenden Stand können Sie ja nachlesen auf unserer Internetseite. Den Fall meines Mannes kann das Sozialgericht Dresden ja einfach aussitzen oder noch einfacher ohne Information aller Verfahrensbeteiligten einfach einstellen. Die Damen und Herren Richter, egal an welchem Gericht, müssen ja nicht mit den Folgen der Straftat, egal welcher Art, Leben. Das müssen ja nur die Opfer von Inzest und sexuellem Missbrauch, und anderen Straftaten. Hauptsache bei den Tätern werden viele mildernde Umstände gefunden. Am besten nur mildernde Umstände,
und ein billiges Reuevolles Geständnis, dann wird die Haftstrafe zur Bewährung ausgesetzt. Und Haftplatzkosten gespart. Ist das, im erzieherischen Sinne gerecht? Ist das den Opfern gerecht? Ich meine nein. So kann das nicht weiter gehen. Die Jugendstrafen müssen aus Abschreckungsgründen härter werden. Behinderte überfallen und angreifen, das ist das Letzte. Genau so wie Kinder missbrauchen, oder Frauen vergewaltigen. Ein Vater, der seine Tochter schwängert, oder ein Bruder der seine Schwester schwängert sind in meinen Augen Seelenmörder. Sie wissen gar nicht, was sie den Frauen körperlich antun, viele können nach so einer Tat ihren Körper und keinen anderen Mann mehr lieben. Noch einen Nachtrag zum geschilderten Fall: Jetzt will der mit Pfefferspray besprühte jugendliche Angreifer „nur“ noch Schmerzensgeld von dem angegriffenen behinderten Menschen haben, das kann doch nicht wahr sein. Hoffentlich kommt der Jugendliche Angreifer damit nicht durch. Das kann doch nicht wahr sein, wie wenig in Deutschland solche Jugendlichen mit den lebenslangen Folgen ihrer Tat für die Opfer konfrontiert werden. Sie müssten viel mehr Arbeitstunden in einem Alten und Pflegeheim auferlegt bekommen, besser noch in einer Rehabilitationsklinik für Unfallopfer. Vielleicht würden Sie dann das Leben und die Gesundheit ihrer Mitbürger mehr schätzen lernen. Was hat den Jugendlichen dieser sinnlose Angriff gebracht? Sie haben sich selbst der Gefahr der Erblindung durch den Pfefferspray ausgesetzt. Es gab ja keinen Grund, den behinderten Bürger anzugreifen. Ich weiß durch meinen Mann, wie schwer es ist mit den folgen der Erblindung zu leben, und dann noch zu wissen, dass andere dafür verantwortlich sind. Wenn das auch unmenschlich klingt, wenn der Angreifer erblinden würde, tät Er mir nicht mal leid. Er ist selbst Schuld, hätte er den Mitbürger in Ruhe gelassen, wäre die Abwehr mit Pfefferspray nicht passiert. Er hat nicht nachgedacht, und sollte sich mit dem Wert der Gesundheit und des Augenlichts auseinander setzen. Eine Erblindung im Alter oder durch bewusstes Aussetzten der Gefahr einer Erblindung, bedeutet immer, auf Hilfe angewiesen zu sein und alle lebenspraktischen Fertigkeiten neu zu lernen. Ich wünsche, dass mein Sehvermögen bis zum Lebensende erhalten bleibt. Nun, liebe Nutzer und Besucher unserer Internetseite, stellen Sie sich mal die Frage, was würde ein blinder Mensch alles geben, um seine engsten Vertrauten und liebsten Menschen einmal zu sehen? Ich meine alles, was möglich ist. Sehr oft bedauere ich, dass viele blinde Menschen und auch mein blinder Mann, manches Schöne im Leben nicht sehen kann. 

Bevor ich nun zu einem Bericht über die Veranstaltung vom 30.1 0.2009 komme, eine erfreuliche Information an unsere männlichen Leser und Nutzer. Ab sofort steht Ihnen für ihre persönlichen Fragen zum Thema Inzest und sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung unser ehrenamtlicher Mitarbeiter Herr Michael Ullrich zur Verfügung. Er ist selbst ein Betroffener. Termine nach telefonischer Vereinbarung. Ich bin sehr stolz, Herrn Ullrich in der Initiative Lebensweg begrüßen zu dürfen. Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit und wünschen ihm viele interessante Gespräche. Termine nach Vereinbarung unter Telefon 01739340259 oder dienstags und donnerstags ab 13.00 Uhr unter der Telefon Nummer 2723177. 
Mit freundlichen Grüßen, die Gründer der Initiative Lebensweg Lutz und Kerstin Rößler. 

In der Hoffnung auf rege Nutzung dieses Angebotes jetzt der Kurze Bericht vom 30.10.2009. Leider hatten wir nur einen Teilnehmer. Das ist sehr bedauerlich. Aber wir geben nicht auf. Das Thema ist zu wichtig, um es zu verdrängen. 

Mit lieben Grüßen an Sie alle 
Euer Lutz und Kerstin Rößler.



 

07.10.2009

Hallo liebe Nutzer und Besucher unserer Internetseite

Heute wollen wir Ihnen mal einen schönen Herbstanfang wünschen und einen symbolischen Herbstblumenstrauß überbringen. 

Als erstes habe ich einige traurige Informationen bekannt zu geben. Die Leitung des Jonny Stieven Verlages gibt die Schließung des Verlages per 31.12.2009 aus menschlichen Gründen bekannt. Wir als Autoren bedauern dies sehr. Bis dahin können die Restbestände unseres Buches „Ungeliebtes Inzestkind“ noch dort erworben werden, ab dem neuen Jahr liegen die alleinigen Rechte am Buch wieder bei uns. Wir sind in Gesprächen und werden hoffentlich bald einen neuen Verlag haben. Dann geben wir auf unserer Internetseite sofort bekannt, wie es mit dem Buchverkauf und einer Neuauflage weiter geht. Wir bedauern nochmals unser Bedauern. Wir versprechen, alles zu tun, das wir einen neuen Verlag für unser Buch finden. Die Arbeit der Initiative Lebensweg wird weiter geführt wie bisher. Unsere Arbeit seit 2003 darf doch im Sinne der Opfer von Inzest und sexuellem Missbrauch nicht umsonst gewesen sein. Was meinen Sie, liebe Nutzer und Besucher unserer Internetseite? Jede Art von Post wird beantwortet. Für Hinweise und Ideen haben wir immer ein offenes Ohr. An dieser Stelle danken wir Ihnen für Ihre Treue, das Vertrauen und den Besuch auf unserer Internetseite. Bleiben Sie uns als treue Nutzer und Besucher gewogen. Besonders danken wir an dieser Stelle der Inhaberin des Online-Treffs Frau Körner und der Bürgerinitiative Prohlis e. V. für ihre tatkräftige Hilfe und Unterstützung. Wir hoffen auf einen noch recht lange gute Zusammenarbeit zum beiderseitigen Nutzen. Allen ehrenamtlich tätigen Menschen wünschen wir nach dem Motto „Ehrenamtlich aber nicht nutzlos“ viel Erfolg bei ihrer Arbeit. Privat soll sich alles erfüllen, was sich die Menschen selbst wünschen. Vor allem Gesundheit und Frieden. Die Gründer der Initiative Lebensweg Kerstin und Lutz Rößler. 

Zum Verfahrensstand: Im Fall meines Mannes Lutz gibt es leider seit dem letzten Eintrag noch nichts Neues. Wir halten Sie auf dem Laufenden. 

Nun noch einiges über unsere aktuelle Arbeit. Die Bürgerinitiative Prohlis e. V. hat mit Partnern, der Tierärztin Frau Dr. Schneider, dem Tiertherapeuten Herrn Schawohl sowie Herrn Beet von Ordnungsamt Dresden am 15.09.2009 einen inhaltlich sehr erfolgreichen „Tag des Hundes“ gestaltet. Wir als Nichthundehalter und stille Helfer und Besucher fanden diesen Tag sehr interessant und lehrreich. Zu meiner großen Überraschung wurden auch uns schon sehr lange auf der Seele brennende Fragen beantwortet.

Am 20.09.2009 hatten die Besucher des Prohliser Herbstfestes Gelegenheit, unsere Arbeit kennen zu lernen. 

Erinnert sei noch einmal an die Veranstaltung am 30.10.2009 mit der Lesung unseres Buches im Stadtteilforum, siehe auch letzter Monatseintrag. 

Noch eine Gratulation an alle Mitglieder und Fans der SG Dynamo Dresden zum neuen Stadion in Dresden. Herzlichen Glückwunsch zur Eröffnung. SG Dynamo-Fan und Mitglied der SG Dynamo Dresden und Sport frei Euer Lutz Rößler und Ehefrau Kerstin. Bei diesen super Bedingungen müsste doch der Aufstieg in die erste Bundesliga zu schaffen sein. Die SG Dynomo gehört zu Dresden und in die erste Bundesliga auch wegen der Fans, das sagen nicht nur Fußballfachleute. Dresden ohne die SG Dynamo Dresden und seine Mitglieder ist wie Dresden ohne den Dresdner Kreuzchor. 

Mit dem Dresdner Kreuzchor verbindet mich nicht nur die Musik. 1977 habe ich im zweiten Lehrjahr dort ein Praktikum durchführen dürfen. Den leider zu früh verstorbenen Kreuzkantor Professor Martin Flämig kannte ich noch persönlich. Bei dieser Gelegenheit mal ein Lob an den MDR für die Reihe „Engel, Bengel und Musik“. Diese Serie ist für mich ein Stück Jugenderinnerung. Mit dem Lob ist der unbedingte Wunsch nach Fortführung der Serie verbunden.

Nun hat wieder eine Inzestfall-Nachricht erreicht, veröffentlicht unter dem Portal Spiegel-Online. Wir möchten den Damen und Herren der Online-Redaktion Danke sagen für den Beitrag, verbunden mit dem Dank für die Genehmigung, die Meldung auf unserer Seite zu zitieren. 

Aus www. spiegel.de, 17. September 2009, 12:30 Uhr



Inzestfall in Australien

Vater soll Tochter 30 Jahre lang als Sexsklavin gehalten haben

Schockierendes Inzestverbrechen in Australien: Ein Familienvater soll seine eigene Tochter mehr als 30 Jahre lang versteckt gehalten und missbraucht haben. Das Opfer war zu Beginn der Taten elf Jahre alt, später gebar es vier Kinder. Alle kamen mit Behinderungen zur Welt. 

Melbourne – Das Latrobe Valley im Australischen Bundesland Victoria, östlich von Melbourne, ist bekannt als Standort für Braunkohlenabbau, rauchende Schlote und Rinderfarmen prägen die Landschaft. Jetzt steht die Gegend durch ein besonders brutales Inzestverbrechen weltweit in den Schlagzeilen. 

Ein heute über 60-jähriger Familienvater soll dort bereits seit den siebziger Jahren seine Tochter missbraucht haben, sie war bei Beginn der Handlungen erst elf Jahre alt. Mehr als 30 Jahre lang soll ihr Vater sie eingesperrt und als Sexsklavin gehalten haben, berichtet die „Herald Sun“.

DNA-Untersuchungen bestätigten demnach auch, dass der Mann mit seiner Tochter vier Kinder zeugte. Alle kamen mit Behinderungen zur Welt, eins starb direkt nach der Geburt. Immer wieder soll er der gefangenen Frau gedroht haben, ihr und ihren Kindern etwas anzutun. Die Frau sei dadurch so eingeschüchtert gewesen, dass sie weder Hilfe suchte noch sich gegen die sexuellen Übergriffe wehrte. Der Mann vergewaltigte seine Tochter beinahe täglich.

Nach Informationen von „ABC“ News soll im Jahr 2005 ein Nachbar von dem sexuellen Missbrauch erfahren und den Fall gemeldet haben. Die Tochter habe sich darauf hin erst mal der Polizei anvertraut, ihre Aussagen jedoch kurz darauf aus Angst wieder zurück genommen. Im Juni 2008 ging sie erneut zur Polizei und sagte gegen den Vater aus.

Australische Medien behaupten, Behörden hätten bereits vor 30 Jahren von dem schweren Inzestfall erfahren - und nicht reagiert. Eine Sprecherin der Polizeistation in Morwell, zuständig für Latrobe Valley, wollte diese Vorwürfe gegenüber „ABC News“ nicht kommentieren. 

Laut der Tageszeitung „The Age“ wurde der Mann, der inzwischen über 60 Jahre alt ist, im Februar wegen sexuellen Missbrauchs in 83 Fällen angeklagt und befindet sich zurzeit in Untersuchungshaft. Im November soll der Prozess beginnen.

Die Ehefrau des Täters will von dem Inzest nichts gewusst haben

Die Polizei in Australien beruft sich auf eine vom Gericht verhängte Schweigeverpflichtung. Man müsse sehr vorsichtig sein, welche Details man nun bekannt gebe, sagte Lisa Neville, Beauftragte der Sozialbehörde des Bundeslandes Victoria, ABC Radio. Der Fall „werde sorgfältig untersucht und aufgeklärt“. 

Die Ehefrau des Täters – und zugleich Mutter des Opfers – behauptet, sie habe nichts von dem Verhalten ihres Mannes gewusst. Und das, obwohl sie bis 2005 mit Tochter und Enkeln in einem Haus in Latrobe Valley lebte, und die vier Inzestkinder in einem Krankenhaus in Melbourne geboren wurden. Drei Geschwister der missbrauchten Frau waren australischen Medien zufolge im Kindesalter gestorben. 

Die Nachbarn der betroffenen Familie zeigten sich schockiert. Auch sie wollen, so berichtet „The Australien“, nichts von dem Inzestfall mitbekommen haben. „Man hat die Kinder selten gesehen“, wird eine Anwohnerin zitiert. Sie hätten meist im Haus gespielt und seien nur sehr selten draußen gesehen worden. 

Ein Polizeisprecher sagte, dieser Fall sei „vielleicht sogar schlimmer als der Fall der Sexbestie von Amstätten“. Die Frau und ihre drei Kinder seien nun in Sicherheit, würden psychologisch betreut und streng abgeschirmt. 

Die Tat erinnert an den Inzestfall im österreichischen Amstätten. Dort hatte der heute 74-jährige Josef F. seine Tochter in einen Keller gesperrt, in dem er sie und die mit ihr gezeugten Kinder fast ein Vierteljahrhundert lang festhielt. Er wurde im März zu lebenslanger Haft verurteilt. (jjc)

Unser Kommentar dazu:

Wir Gründer der Initiative Lebensweg Lutz und Kerstin Rößler können nicht glauben, dass die Mutter so gar nichts mitbekommen haben will, verurteilen das verbrechen aufs schärfste und nehmen diese Meldung zum Anlass, erneut die Politiker aller Länder und Ebenen zur Verbesserung des Schutzes unserer Kinder vor Inzest und sexuellem Missbrauch aufzurufen. Kinder sind unsere Zukunft, die wir schützen müssen. Lutz Rößler, selbst Inzestopfer und seine Ehefrau Kerstin Rößler, gleichzeitig Gründer der Initiative Lebensweg.

Wir hoffen sehr, das wir mit diesem Beitrag anregen, wachsamer zu sein. Nicht wegsehen und schweigen, sondern helfen. In diesem Zusammenhang eine Bitte an die Medien, gleich welcher Branche: Berichtet über diese Fälle so ausführlich wie möglich, damit die Verbrecher ihre gerechte Strafe erhalten. Zumindest aber nicht ungestraft davon kommen. 
Die Opfer von Inzest und sexuellem Missbrauch leiden auch ein Leben lang unter den Folgen.

Kerstin und Lutz Rößler

 

01.09.2009

Hallo liebe Gäste und Nutzer unserer Internetseite

Nun ist es schon wieder so weit uns die meisten von Ihnen liebe Nutzer haben ihren Urlaub hinter sich. 
Da es auf unserer Internetseite und der Arbeit unserer Initiative Lebensweg um Kinder geht, heute mal ein persönliches Wort an die Kinder.
Hallo liebe Kinder! Allen Kindern, die dieses Jahr in die Schule gekommen sind, gratulieren wir nachträglich sehr herzlich zum Schulanfang. Wir wünschen Euch und Euren Eltern für den neuen Lebensabschnitt alles Gute, viel Glück und Gesundheit. Möge sich alles erfüllen, was Ihr und Eure Eltern an eigenen Wünschen und Träumen habt. Unser größter Wunsch ist Frieden für Euch, liebe Kinder und Eure Eltern. Werdet gesund groß und habt eine schöne Schulzeit. Eure und Ihre Kerstin und Lutz Rößler, Gründer der Initiative Lebensweg Dresden. Bei diesen Worten denken wir auch an die Kinder, die durch schlimme Verbrecher getötet wurden, oft vorher vergewaltigt wurden. Liebe Eltern, klärt Eure Kinder auf, bringt ihnen bei, Hilfe zu holen und sich zu wehren. Wie wichtig dieses sich Wehren ist, zeigt der jüngste „Fall Corina“. Ein geistig behindertes Mädchen wurde von seinem Wohnhaus entführt und ermordet. Warum? Der Schutz unserer Kinder muss verbessert werden. Politiker aller Ebenen, nehmen Sie sich dem Thema Kinderschutz und der Rechte der Kinder besser an. Wir müssen unsere Kinder besser schützen, und das zum Internationalen Kindertag am 1. Juni, sondern auch zum Weltkindertag am 20 September, eine ganze Kindheit lang. Nun möchten wir Sie bitten gemeinsam mit uns aus Anlass der genannten beiden Kindertage, der Opfer von schlimmsten Verbrechen an Kindern zu gedenken. Damit meinen wir Mord und sexuellen Missbrauch. Wir gedenken der Opfer: Ayla, Mitja, Michele und Corina. Nun ist es seit Ende Juni grausame Realität. Corina ist ermordet worden. Wir, die Gründer der Initiative Lebensweg Dresden sprechen den Eltern von Corina unsere tiefe Anteilnahme und unser persönliches Beileid zum unnötigen und grausamen Verlust ihrer Tochter aus. An einer anderen Stelle unserer Internetseite (Kondolenz für Ayla) verlieh ich diesem unserem Wunsch Ausdruck. Ihr Tod soll Mahnung sein für einen besseren Schutz unserer Kinder. Ihr sinnloser Tod soll nicht umsonst gewesen sein. Nun haben wir wieder einen sinnlosen Tod zu beklagen. Wann handelt die Politik endlich zum Wohle der Kinder? Die Täter müssen viel härter bestraft werden. Ein Kinderschänder und Mörder hat seine Bürgerrechte lebenslang verwirkt. Der Täter oder die Täterin haben ja auch ihren Opfern jegliches Recht auf Leben durch ihr grausames Verbrechen abgesprochnen. Wir müssen uns als Erwachsene viel stärker und jeden Tag aufs Neue bewusst machen. Mit jedem Kind stirbt ein Stück unserer Zukunft. Mit bloßen Lippenbekenntnissen der Politiker ist es nicht getan. Ich möchte mal vorschlagen und anregen, einen Gedenktag zu Ehren aller ermordeten Kinder einzuführen in der Bundesrepublik Deutschland und somit ein Signal in die Welt zu senden, dass Kinder in Deutschland eine sichere Zukunft haben und gut aufgehoben sind. Es kann nicht sein, dass immer mehr Kinder durch die Hand von Erwachsenen getötet werden. Kinder sind unsere Zukunft., die wir behüten und schützen müssen. Liebe Nutzer und Besucher unserer Internetseite, sagen Sie unsere Meinung zu unserer Anregung. So ein Gedenktag würde auch trauernden Hinterbliebenen ein deutliches Signal setzen, sie sind mit ihrer Trauer und dem schmerzlichen, grausamen und unnötigen Tod ihres Kindes nicht allein. Was meinen Sie, liebe Besucher und Nutzer unserer Internetseite zu unserer Anregung? Wir freuen uns auf Ihre Post. Wir meinen, dass mehr für die Menschenwürde getan werden muss. Es kann und darf nicht sein, dass sich erwachsenen Menschen an Kindern vergehen.

Wir möchten Ihnen die Ausstellung „Erziehen oder entfalten“ sehr empfehlen. Die Ausstellung ist bis zum 13.9.2009 in den Räumen des Vereins IDEE-01239 e.V., Gamigstr. 26, 01239 Dresden zu sehen. Ich habe sie selbst besucht und mit einem Beitrag unterstützt. Mir hat sie gut gefallen.

Allen Mitgliedern, Funktionären und den Mitarbeitern der Arbeiterwohlfahrt zum 90. Gründungsjubiläum einen herzlichen Glückwunsch. Das aus diesem Anlass gestaltet Sommerfest hat mir sehr gut gefallen. Die Reden der Ehrengäste waren sehr interessant. Es sprachen: Frau Dr. Marlies Volkmer, SPD- Bundestagsabgeordnete des Freistaates Sachsen, Herr Dr. Peter Lames, SPD-Fraktionsvorsitzender im Sächsischen Landtag, sowie der DGB-Vorsitzende des Landes Sachsen, Hanjo Lukassen. Besonders noch zu erwähnen und hervor zuheben wäre die Anwesenheit und Ehrung von Greta Wehner. Sie ist 60 Jahre Mitglied der Arbeiterwohlfahrt. Ihr Rückblick auf die Geschichte der Arbeiterwohlfahrt war sehr interessant. Vor allem, weil sie die Arbeit von Ostdeutschland und Westdeutschland nach mehreren Jahrzehnten beurteilen kann. Sie ist ja schließlich die Ehefrau und Witwe von Herbert Wehner. 

An dieser Stelle lade ich Sie, liebe Leser und Nutzer, zu unserer Buchvorstellung am 30.10.2009 recht herzlich ein. Beginn ist 19 Uhr im Stadtteilforum, Gamigstr. 26, 01239 Dresden.

Herzlichst Kerstin und Lutz Rößler.


 

03.08.2009

Hallo liebe Besucher und Nutzer unserer Internetseite


Allen wünschen wir noch einen schönen Urlaub und einen schönen Sommer. Heute beginnen wir mal mit der Postecke. Als eine Ermutigung für unsere Arbeit sehen wir folgenden Brief an, für den wir uns sehr herzlich bedanken. Unser ganz persönlicher Dank geht an Herrn Jan Noack für folgenden Brief:

Sehr geehrte Frau Rößler, sehr geehrter Herr Rößler,
wie versprochen habe ich auf Ihrer Seite ein wenig gestöbert. Mir gefällt Ihr Auftritt sehr gut und es sieht alles sehr professionell aus. Gut finde ich die klare Struktur der Seite, so dass der Leser sich bestens orientieren kann. Durch das Tagebuch kann der interessierte Beobachter Ihren Kampf gegen die Bürokratie verfolgen und ist auch eingeladen, seinen Meinung zu äußern. Für mehr Hintergrundwissen bekommen wir dann Literaturempfehlungen. Alles sehr informativ und übersichtlich. Ich wünsche Ihnen beiden viel Kraft und Erfolg bei Ihrem Engagement.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Jan Noack

Auch danken wir Rechtsanwalt Ingo Lenßen für seine sehr nette und persönlich gehaltene Antwort. Des weiteren danken wir der AWO Dresden Prohlis, vertreten durch Frau Schawohl und ihre Pflegedienstleiterin Petra Kaspar für ihrer Post. 

Nun möchten wir Sie, liebe Nutzer und Besucher unserer Internetseite zu unserem ersten Themenabend einladen. Das Thema lautet: „Inzest und sexueller Missbrauch“. Fragen werden beantwortet, aber Kern ist eine Buchvorstellung unseres ersten Buches „Ungeliebtes Inzestkind“ von Kerstin und Lutz Rößler. Fragen zum Thema können jetzt schon gestellt werden. Auch haben Sie, werte Besucher, die Gelegenheit, uns privat kennen zu lernen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am 30.10.2009 in den Räumen des Vereins IDEE 01239 e.V. in der Gamigstraße 26. Der Beginn ist 19 Uhr. Bitte beachten Sie weitere Informationen auf der Internetseite und in Aushängen. Oder rufen Sie in der Bürgerinitiative Prohlis unter Telefon-Nummer 0351-2723177 bzw. unter der auf der Internetseite genannten Handy-Nummer an.
Des weiteren würden wir uns sehr über den Besuch von Medien und Presse freuen. Kurz gesagt, jeder Gast ist uns willkommen. Gerade die Fälle von Amstetten und Leipzig, letzterer mündete sogar in den Versuch, den § 173 (Verbot von Geschlechtsverkehr unter Blutsverwandten ersten Grades) zu kippen. Dies zeigt, wie wichtig das Thema ist, auch könnten Presse und Medien mal sagen, warum sie solche großen Berührungsängste vor diesem Thema haben. Unser ständiger Partner M.E.L.I.N.A. e.V. und wir erhalten sehr oft Anfragen, wo wir denken, sie seien ernst gemeint. Und dann kommen freundliche Absagen mit fadenscheinigen Begründungen. Das muss sich bessern. Es ist den Opfern und dem Thema nicht angemessen. Auch sollten Presse- und Medienvertreter bedenken, dass wir ehrenamtlich arbeiten und wir uns auch vorbereiten müssen auf die Gespräche. Es ist nicht schön, sich vorzubereiten und dann eine Absage zu erhalten. Wenn Sie Anfragen ernst meinen, dann bedenken Sie zwei Dinge. Erstens: Wollen Sie unsere Arbeit fördern? Zweitens: Mit unserer Thematik ist kein Profit für sensationslüsterne Redakteure zu erwirtschaften. Entweder, es ist vorher klar, ob der Sender den Beitrag ernsthaft will. Oder Sie sehen von Anfragen ab. Dass sich die Sender hinter freien Mitarbeitern verstecken und diese die peinlichen Absagen überbringen müssen, finden wir schäbig. Wir werden nur noch Anfragen mit verbindlichem Sendetermin beantworten. Das gleiche gilt für die Presse, auch da werden nur Anfragen mit verbindlichem Veröffentlichungsdatum beantwortet. Wir sind ernsthaft an einer Zusammenarbeit interessiert. Aber bei den Medien, insbesondere den kleinen und Privatsendern habe ich Zweifel an ihrem ernsthaften Interesse am Thema. Oder wie sonst ist es möglich, dass einem sogar Sendemitschnitte versprochen werden, und ich diese bis heute noch nicht erhalten habe. Ich meine damit einen Münchner Radiosender. Ich erwarte eine ehrlichere und engere Zusammenarbeit zum Nutzen der Opfer und des Themas.
Auch der NDR hat sich schäbig hinter Frau Jenk versteckt und sie dann absagen lassen. Auch ist mir schleierhaft, wer die unnütz verfahrenen Fahrgelder bezahlt, für nichts und wieder nichts. Bei Frau Jenk ging es um eine Fahrt Berlin-Dresden und zurück. Das kann nicht sein, das sind Gebührengelder, die in einer besseren Sendestruktur besser aufgehoben wären. Und man müsste den Zuschauer nicht immer mit mehr Werbung und Wiederholungen abspeisen. Dass es die Sender, wenn sie wollen, besser können, zeigen die Berichte über den Mordfall an einer ägyptischen Zeugin im Landgericht Dresden. Da komme ich zum nächsten Thema. Allen Hinterbliebenen gilt unser tiefstes Mitgefühl in ihrem Schmerz in den für sie schweren Stunden und der Respekt allen am Einsatz Beteiligten für die erbrachten Leistungen.
Ich hoffe, mir nimmt keiner die harten Worte übel.
Noch einmal herzlichen Dank für die Leistungen und Ihr Verständnis für die harten Worte, Kerstin und Lutz Rößler.

Nun zum Stand unseres Verfahrens beim Sozialgericht Dresden. Da hat sich noch immer nichts getan.

Im September fahren wir zum zweiten Autorentreffen des Donny Stieven Verlages nach Berlin. Dort haben wir unser oben erwähntes Buch veröffentlicht. Darauf sind wir sehr stolz.

Nun möchten wir diesen Beitrag schließen und bis zum nächsten liebe Grüße 
Kerstin und Lutz Rößler

 

03.07.2009

Hallo liebe Besucher und Nutzer unserer Internetseite
 


Bevor wir zu Mitteilungen und Informationen kommen, wünschen wir allen einen schönen Sommer. Allen einen schönen Urlaub bei schönstem Wetter und dass Sie sich alle gut erholen. 

Die folgende Meldung hat eine enorme Bedeutung für das Selbstbewusstsein aller Inzest- und Missbrauchsopfer und der vielen helfenden Vertrauenspersonen. 
Der Dresdner Morgenpost danke ich für die Veröffentlichung: 

„ Stefanies Vater ist jetzt öfter bei Gericht. Das Verbrechen schockte 2006 die Nation: 36 Tage hielt der Gewaltverbrecher Mario Mederake die Dresdner Schülerin Stefanie Rudolf (16) gefangen um sie zu missbrauchen. Mutig schreib das Mädchen einen Hilferuf-Zettel. Der führte die Polizei zu ihr. Die juristische Aufarbeitung von Stefanies Martyrium beschäftigte monatelang die Richter und Staatsanwälte. Für die Familie war das nochmals eine sehr schlimme Zeit. Trotzdem stellt sie sich erneut dem Verbrechen. – Stefanies Vater Joachim übernahm jetzt am Amtsgericht Dresden ein Ehrenamt. „Ich bin dort als Schöffe tätig“ sagt er. Im vergangenen Jahr hatte er sich wie über 1700 andere Dresdner um das Ehrenamt beworben. Man bestätigte ihm eine weiße Weste, erwählte ihn zu einem der insgesamt 356 Jugendschöffen am Gericht. Sie stehen mit Herz, Verstand und Lebenserfahrung bis 2013 den Berufsrichtern bei der Urteilsfindung in Strafsachen mit jugendlichen Tätern zur Seite.“

Unser Kommentar: Die Initiative Lebensweg freut sich sehr über die Wahl. 

Als nächstes möchten wir uns bei unserem Vermieter, der Gagfah Group für den schönen Tag im Dresdner Zoo bedanken. Am 26.5.2009 hat der genannte Vermieter seine Mieter in den Dresdner Zoo eingeladen. Leider hielt das Wetter nicht durch. Aber das Kulturprogramm entschädigte, alle Besucher hatten viel Spaß. Die Künstler gaben ihr Bestes. Unbedingt loben muss man die Familienfreundlichkeit. Für jeden war etwas dabei. Allen Mitwirkenden ein herzliches Dankeschön- Ihre Mieter Lutz und Kerstin Rößler. 

Am 29.5.2009 hatten wir ein Interview mit einem Münchner Radiosender. Es ging um das Thema Inzest. Der Sender will die Folgen für die Opfer aus ihrer Sicht darstellen. Das finden wir sehr gut. Es kann nicht sein, dass sich kaum Jemand um die Opfer von Inzest und sexueller Gewalt kümmert. Aber den Tätern wird jede Therapie geboten. Das ist nicht gerecht. Politiker, Juristen und Medienvertreter, stellt Euch diesem Thema öffentlich. Erklärt dem Otto Normalbürger den Sinn des Opferentschädigungs- gesetzes. Anerkannt als ein Inzestopfer, aber Leistungen nein. Das ist menschenunwürdig. Im Falle meines Ehemannes Lutz und der vielen anderen Opfer. Deshalb fordern wir die Umkehr der Beweislast zu Lasten der Täter. Wenn ich Sie noch einmal an den Eintrag des vorangegangenen Monats erinnern darf, dann kann jeder Nutzer und Leser den Sinn und das Ziel unserer Arbeit verstehen. Jedes Inzestopfer braucht Hilfe und Sicherheit sowie den Schutz der Gesellschaft. Für jede Unterstützung sind wir dankbar. 

Als nächstes möchten wir Sie liebe Nutzer und Besucher auf eine Veranstaltung aufmerksam machen: „Erziehen oder entfalten?“ – Eine Diskussionsausstellung vom 7. August bis 13. September 2009 in den Räumen des Vereins IDEE e.V. in 01239 Dresden, Gamigstr. 26 .
Dazu haben Prohliser Eltern, Erzieher, Großeltern und Gäste ihre Fragen, Wunschbilder und Erfahrungen in Diskussionsstücke verwandelt. Ein Höhepunkt zur Eröffnung wird der Auftritt des Mitmachzirkus KAOS Dresden sein. Wir wünschen allen Besuchern ein interessantes Erlebnis und den Gestaltern der Ausstellung viele gute Gespräche.

Ihre Kerstin und Lutz Rößler


 

02.06.2009

Hallo liebe Besucher und Nutzer unserer Internetseite

Mit besten Wünschen für einen schönen Sommer, und wer schon hat eine schöne Urlaubszeit, grüßen Sie mit neuen Informationen Kerstin und Lutz Rößler aus Dresden.

Nun wieder einige Neuigkeiten und Informationen. Beginnen möchten wir mit einem Zitat aus den folgendem Artikel. Danach einige Fragen zum Nachdenken, den Fall meines Mannes betreffend. Aber die kritischen Fragen sind auch in anderen Fällen relevant, nämlich: wie gehen wir mit Opfern von Straftaten aller Art um?


Aus der Leipziger Volkszeitung vom 5. Mai 2009:
„Sarah – Vernehmung – Ungereimtheiten in der Aktenaffäre“

Dresden. Einen Tag vor der Vernehmung von zwei ehemaligen Ermittlern der Leipziger Polizei im Bereich organisierte Kriminalität (OK) sind weitere Ungereimtheiten in der Aktenaffäre bekannt geworden. Im Zentrum stehen ein Tonbandprotokoll sowie ein Aktenvermerk, die die Leipziger Beamten im Juni 2000 nach Vernehmung einer ehemaligen Zwangsprostituierten aus dem Kinderbordell Jasmin angefertigt hatten. Eben jene Frau hatte vor einer Woche im U-Ausschuss unter dem Pseudonym „Sarah“ vor dem U-Ausschuss ausgesagt und schwere Vorwürfe gegen die sächsische Justiz erhoben. Die Reihe der Merkwürdigkeiten ist lang und beginnt mit der Dauer der Befragung im Juni 2000. Diese hat laut Aktenlage fast 13 Stunden gedauert, das entsprechende Tonbandprotokoll umfasst aber kaum mehr als drei Blatt Papier. Hinzu kommt die Tatsache , dass die Unterschrift der Zeugin wie bei Vernehmung üblich – fehlt. Vor allem aber hatte „Sarah“ vor dem U-Ausschuss auf der Lesart bestanden, dass entscheidende Passagen fehlen. Vor allem jene, die Details rund um das Jasmin beträfen. Darauf hatte bereits der Obmann der Grünen, Johannes Lichdi, hingewiesen. Eklatanter aber ist eine weitere Besonderheit. So existiert offensichtlich eine zweite Variante des Vernehmungsprotokolls, eine Art Aktennotiz. Diese ist zwei Seiten lang und stammt ebenfalls aus der Feder der Leipziger OK-Polizisten vom Juni 2000. Der Inhalt der Notiz allerdings geht weit über das Protokoll hinaus, vor allem: Das Papier fehlt im Bestand von Rechtsanwalt Christian Braun. Der Jurist vertritt „Sarah“ gegen die die Staatsanwaltschaft Dresden wegen Verleumdung Anklage erhoben hat. Entsprechend erhebt der Anwalt jetzt Vorwürfe gegen die Behörden. „Überhaupt nicht nachvollziehbar“ sei die Tatsache, dass die Tatsache, dass von einer über zwölfstündigen Vernehmung nur dreieinhalb Seiten Protokoll existieren, sagte Braun gestern dieser Zeitung. Darüber hinaus werde er als Anwalt behindert. So habe er bis heute keine komplette Einsicht in die Akten erhalten, den möglicherweise entlastenden Vermerk kenne er erst seit wenigen Tagen. „Man hat den Eindruck“, meint Braun, „dass man meiner Mandantin übel mitspielt – aus welchen Gründen auch immer.“ „Sarah“ hatte vor einer Woche ausgesagt, dass entgegen der offiziellen Lesart im Jasmin sehr wohl hochrangige Juristen verkehrt hätten. Weiterhin hatte sie der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, sie gehe nicht gegen die Täter vor, sondern hätte sie bedrängt und bedroht. Die Staatsanwaltschaft hatte das zurück gewiesen. Heute will der U-Ausschuss erneut den Ex-OK-Beamten Georg Wehling vernehmen, zuvor ist dessen ehemaliger Mitarbeiter Andreas Kaziur geladen. Brisant ist das nicht zuletzt, weil „Sarah“ ausgesagt hatte, sie sei vergewaltigt worden – ein Delikt, das noch nicht verjährt ist. Ermittelt wurde bisher nicht. 
Autor Jürgen Kochinke


Unsere Fragen an das Sozialgericht Dresden in unserem Fall: Wir meinen, dort gibt es Gemeinsamkeiten im Umgang mit den Opfern von Straftaten aller Art.

Erstens: Wo sind die Unterlagen meines Mannes aus der Kindheit?

Zweitens: Wieso wirft man ihm vor, nicht Zeuge seiner eigenen Geburt zu sein?

Drittens: Wieso muss er beweisen, dass er nicht aus einer Vergewaltigung stammt, obwohl seine Mutter schon verstorben ist?

Viertens: Wieso muss sein Onkel sich nicht belasten, obwohl er ihn als seinen Sohn anerkannt hat? 

Sehen Sie die Parallele? Die Täter müssen sich nicht belasten und es wird aber auch alles getan seitens der Justiz, dass den Inzestopfern nicht geholfen wird, zu ihrem Recht zu kommen. Wenn Aussage gegen Aussage steht, wie soll ein Opfer gegen die Täter-Lobby ankommen? Ich habe selbst eine versuchte Vergewaltigung hinter mir und weiß, in diesem Staat hätte sich die Anzeige nicht gelohnt. Obwohl meine verstorbene (leider)-Schwiegermutter zuletzt an die Öffentlichkeit gegangen ist, nur vor dem Amt und der Justiz schwieg, wird mein Mann nicht als Inzestopfer und Ergebnis einer Vergewaltigung anerkannt, nur weil der Täter sich nicht belasten muss und will. Wo ist das gerecht? Wann tut sich endlich mal was bei dem Sozialgericht Dresden im Fall meines Mannes? Es kann doch nicht sein, dass das Sozialgericht den Fall meines Mannes aussitzt. Die Vermutung festigt sich bei mir und meinem Mann immer mehr. Auch mit einem Gutachten nach dem anderen kann man Probleme aussitzen. Wofür hat die Politik das Opferentschädigungsgesetz geschaffen, wenn sie es nicht umsetzt zu Gunsten der Opfer? Unsere Forderung deshalb: Umkehr der Beweislast zu Seiten der Täter. Es kann nicht sein, dass ein Inzestopfer sein Opfersein beweisen muss. Das ist nicht gerecht.
Was meinen Sie, liebe Leser?

Ihre Kerstin und Lutz Rößler

 

02.05.2009

Hallo liebe Besucher und Nutzer unserer Internetseite
 

Einen ganz lieben Gruß von den Gründern der Initiative Lebensweg Dresden Kerstin und Lutz Rößler. Wir hoffen, Sie haben die ersten Sonnenstrahlen genossen. Schön ist es ja. 
Wir freuen uns, Ihnen nun auch wieder einige Neuigkeiten und Informationen zu übermitteln. 
Der Frühjahrsputz war ein großer Erfolg. Wir hatten 150 Teilnehmer, welche aus allen Schichten kamen. Was wir sehr schön fanden. Da waren der Lehrer genauso aktiv wie der Schüler und der Bürger aus dem Wohngebiet. Es ist doch das gemeinsame Bestreben, unser Wohngebiet schön und wohnlich zu erhalten. Allen Teilnehmern dankt die Initiative Lebensweg recht herzlich, auch im Namen unseres ständigen Partners, der Bürgerinitiative Prohlis e.V. und des Stadtteilbüros Prohlis. Auch der Prohliser Seniorentag war ein sehr großer Erfolg. So die Meinung aller Beteiligten.
Im Verfahren meines Mannes hat sich noch nichts getan. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Angesichts der für jeden aus den Medien zu entnehmenden Lage, ist es umso wichtiger, dass man sich dem Thema stellt in der Gesellschaft. Inzest geht alle an. Das sollten wir endlich begreifen. Nicht nur die Opfer. Auch die Nichtbetroffenen und erst recht die Politiker müssen sich mit dem Thema befassen. Den Inzestopfern muss Gerechtigkeit widerfahren und geholfen werden.
Für Post danken wir diesmal ganz besonders, verstehen Sie das nicht falsch, aber es ist nicht alle Tage und schon gar nicht selbstverständlich, dass sich ein Vermieter für das Fehlverhalten einer von ihm beauftragten Fremdfirma entschuldigt.

Werte Geschäftsführung GAGAFH Group!
Werter Herr Kalkbrenner!
Werte Frau Müller!

Wir beziehen uns auf unser FAX vom 02.04.2009-05-02

Wir bedanken uns für die Entschuldigung und nehmen diese mit Freude an. Gleichzeitig nutzen wir die Gelegenheit, Ihnen als Mieter einmal Danke zu sagen für Ihre gute Arbeit. Insgesamt gesehen ist Ihr Servicekonzept gerade für Behinderte und alte Menschen sehr gut. Wenn auch einzelne Pannen passieren, lassen Sie sich nicht entmutigen und führen Sie dieses fort. Wir können nur empfehlen, Mieter bei Ihnen zu werden. Herzlichen Dank!
Ihre Mieter und Gründer der Initiative Lebensweg Lutz und Kerstin Rößler, Prohliser Allee in Dresden.

Nun geben wir Ihnen, liebe Nutzer und Besucher einen offenen Brief an den Sächsischen Landtag zur Kenntnis und bitten ausdrücklich um Ihre Meinung.
Nun der Wortlaut des Briefes:

An die Fraktionen des Sächsischen Landtages

Betrifft Anfrage zu unserer Petition 040/1611/2

Seit dem 06.02.2007 haben Sie die Drucksache (4/7640) vom 28.03.2006 an die Staatsregierung als Material überwiesen. Leider haben wir bis heute noch keine Reaktion darauf erhalten. Was ist aus oben genannter Drucksache/ Petition geworden? Nach den Wahlen würden wir gern einmal unsere Arbeit und unser Buch vorstellen. Wie schon einmal vorgeschlagen. Leider hat sich im Fall meines Mannes noch nicht viel mehr getan. Wir fragen noch mal an, wann werden sich die zuständigen Gremien damit befassen? Dies soll kein Vorwurf sein. Aber es stellt sich die Frage, wie wichtig sind dem Sächsischen 
Landtag die Opfer von Inzest und sexuellem Missbrauch? Drei Fälle, Amstetten (Österreich), Turin (Italien) und Kolumbien belegen doch die Aktualität des Themas Inzest sehr deutlich. Wir können dies nicht verstehen. Im Falle meines Mannes bedeutet es, weil meine Schwiegermutter verstorben ist, dass der Täter ungestraft davon kommt. Dies kann doch nicht war sein. Wenn das passiert, woran sollen dann Inzestopfer noch glauben? An Gerechtigkeit bestimmt nicht. Es muss doch mal ein Dialog mit den Inzestopfern und ihren wenigen Angehörigen und den politischen Entscheidungsträgern zustande kommen. Wenn es schon heißt, das Land ist für die Opfer da. Bis jetzt spürt mein Mann nichts davon. Das Sozialgericht Dresden ist bis jetzt keinen Schritt weiter. Ich als Ehefrau frage mich, was habe ich falsch gemacht im Kampf für die Inzestopfer und für das Recht meines Ehemannes? Warum unterstützt mich und die anderen Kämpfer für die Rechte der Inzestopfer keiner? Es geht uns doch nicht nur um das persönliche Leben als Inzestopfer und mir, seiner Ehefrau. Sondern um alle Inzestopfer, welche man nicht im Stich lassen kann. Warum bewegt sich hier nichts? 

Auch in den Medien drückt man sich vor dem Thema, was folgende an uns gerichtete E-Mail belegt. Hier der Text:


Betreff: Fernsehdokumentation / Gabriele Jenk

Sehr geehrte Familie Rößler,
leider komme ich erst heute dazu, Ihnen zu antworten und muss leider absagen. Und das nach langem Überlegen. In unserem Film soll es vor allem um die Befindlichkeit eines „Inzestgeborenen“ gehen. Ihnen, so hatte ich nach unserem Gespräch den Eindruck, geht es vor allem um die Anerkennung des „Opferentschädigungsgesetzes“ und das steht nicht im Mittelpunkt des Filmes. Darüber hinaus hätten wir in Ihrem Fall auch keine „Zeugen“, Interviewpartner aus ihrer Kindheit. Wünsche Ihnen alles Gute.
Mit freundlichen Grüßen
Gabriele Jenk


Unser Kommentar:
Wenn alle Politiker und Medien so mit dem Thema umgehen, na dann braucht kein Inzestopfer mehr auf Gerechtigkeit zu hoffen in Deutschland. Glauben denn die Gesellschaft und die Medien im Ernst, dass ein Täter oder Angehörige des Täters noch einen Funken Mitleid und Bedauern für das Inzestopfer übrig haben? Wie naiv. Die haben doch eher Angst vor der Strafe, wenn das Verbrechen heraus kommt. Ja, sie bedrohen die Inzestopfer noch. So einen Film wird es nie geben. Inzestopfer und Inzestverbrecher 
werden nie über die Gefühle miteinander reden. Wir können nur jeden Inzestopfer raten, sich aus dem Täterkreis zu lösen, seine Lebensgeschichte anzunehmen und um seine Rechte zu kämpfen. Den Politikern aller Ebenen rate ich, darüber nachzudenken, die Täter weiter schonen zu wollen oder den Inzestopfern endlich zu ihrem Recht gemäß dem Opferentschädigungsgesetz verhelfen zu wollen. Stellen Sie sich endlich dem Thema! Der Steuerzahler wird es sicher danken. Bis jetzt muss er für den Täter mitzahlen und diese werden geschont, wie bei meinem Mann der Onkel, der mietfrei in einem Haus wohnt. Ist das gegenüber Inzestopfern gerecht? Wir meinen Nein. Das ist nicht gerecht. Mit 
freundlichen Grüßen und dem Wunsch für einen schönen ersten Mai Ihre Kerstin und Lutz Rößler, Gründer der Initiative Lebensweg.

An Sie persönlich, Frau Jenk, noch eine Frage: Glauben Sie und der NDR im Ernst, dass ein Inzestopfer über seine Gefühle redet, am besten noch nach Text von Ihnen und dem NDR? Die Inzestopfer öffnen sich kaum den Behörden. Sie werden nicht ein Inzestopfer finden nach Ihren Wünschen. Der Vorwurf fehlender Zeugen aus der Kindheit in Ihrer E-Mail gegenüber meinem Mann und mir ist eine Beleidigung und Frechheit, das haben Sie gewusst von Anfang an. Da hätten Sie sich den Weg nach Dresden sparen können. Wir sind sehr enttäuscht von Ihnen. Sie sind für mich die Frau mit den zwei Gesichtern. Am Telefon freundlich und schriftlich gedankenlos und beleidigend. Und das nicht nur uns gegenüber. Schade, dass wir so eine Meinung haben müssen. Auch werden wir für Sie zur 
Mitarbeit nicht mehr zur Verfügung stehen. Genau so wenig wie Frau Dierkes. Nach Austausch sind wir beide von der Art und Weise Ihrer Absage und Behandlung sehr enttäuscht. Sie finden kein Inzestopfer nach Ihren Wünschen. 
Mit freundlichen Grüßen Kerstin und Lutz Rößler, Dresden.

Was meinen Sie, liebe Nutzer zu einer solchen Arbeit? Diskutieren Sie mit uns. Über das Thema Inzest und sexuellen Missbrauch zu schweigen und verdrängen hilft nichts. Und wir müssen schon fair sein und können nicht nur die Politiker aller Ebenen angreifen und kritisieren, wenn viele Journalisten nicht besser sind. Hoffentlich gibt es noch welche, die besser und feinfühliger mit den Inzestopfern umgehen und dem Thema den gebührenden Sendeplatz einräumen. Ansonsten brauchen sich die Medien nicht über das zögerliche Verhalten der Politiker gegenüber den Inzestopfern und anderen Opfern von Straftaten beschweren. Sie sind ja selbst nicht besser, sie unterstützen ja die Opfer viel zu wenig im Kampf um ihre Rechte. Die Medien haben Ja Angst, die Politiker in die Pflicht zu nehmen. 
So geht das nicht weiter. Die Inzestopfer und die anderen Opfer von Straftaten, gleich welcher Art, fragt ja auch keiner, ob es ihnen recht ist, das diese Tat nun Teil ihres Lebens ist. Und das für immer. Mit diesen Worten will ich keinen verletzen, aber zum Nachdenken anregen. Ich hoffe auf einen sachlichen, ehrlichen Dialog mit Ihnen, liebe Nutzer und Besucher unserer Internetseite. Wir müssen einfach menschlicher mit den Opfern umgehen. Schweigen und verdrängen bringt nichts.

Kerstin und Lutz Rößler

 

03.04.2009

Hallo Ihr lieben Gäste und Nutzer unserer Internetseite

Wir wünschen Euch allen ein schöne Frühlingszeit. Wir hoffen, Ihr habt den Winter gut und gesund überstanden. Wir können zufrieden sein. Was wir auch von Euch hoffen.

Leider sind wir mit dem Verfahrensstand nicht zufrieden, es hat sich immer noch nichts Neues getan. Wenn viele Ehrenamtliche auch so langsam arbeiten würden, dann sähe es in unserem Land und in der Welt traurig und arm aus. Ich erinnere nur an den im vorigen Monat geschriebenen Eintrag. Es ist einfach nicht mehr nachvollziehbar, wie lange ein Inzestopfer um seine rechtmäßig zustehende Opferentschädigungsrente, welche ja kein Almosen ist, kämpfen muss. Man hat das Gefühl, die Gerichte wollen dieses Problem aussitzen. Dies ist zum Nachteil der Inzestopfer und zum Vorteil der Täter. Das kann nicht sein, dass ein Verfahren so lange dauert. Da wie im Fall meines Ehemannes Lutz seine Mutter verstorben ist, finde ich es als Ehefrau einen Skandal in der deutschen Rechtsprechung. Ich bin der Überzeugung, es gibt noch mehr solcher Fälle. Nur die betroffenen Inzestopfer scheuen den Weg an die Öffentlichkeit. Oder sind leider aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage, über das an ihnen begangene Verbrechen zu reden. Wenn wenigstens mal ein Wort des Mitgefühls und ein Zeichen des Willens, zügig zu entscheiden kommen würde, so fühlten sich die Inzest- und Vergewaltigungsopfer nicht so allein und hilflos. Die jetzige Gefühlslage kann ich selbst als Nichtbetroffene so beschreiben: Na ihr Opfer seid ja eh auf unsere Hilfe angewiesen, nun wartet mal schön, bis es uns passt, euch zu eurem Recht zu verhelfen. Warten zermürbt jeden Menschen, es ist nur eine Frage der Zeit. Auch das wissen der Gesetzgeber und die Justiz. Die Täter interessiert das ja nicht. Sie müssen sich ja nicht belasten. Da ist es ja einfacher, ein Amt wirft einem Inzestopfer, das aus einer Vergewaltigung entstanden ist vor, es sei ja nicht Zeuge seiner Geburt. So muss der Staat weder zahlen noch die Täter zur Verantwortung ziehen. Die Gesetze und Urteile kann man ja zu Ungunsten der Opfer auslegen. Liebe Inzestopfer und Opfer von sexuellem Missbrauch, lasst euch das nicht gefallen, steht auf und fordert eure Rechte und eine gerechte Strafe für die Täter ein. Liebe nichtbetroffene Mitbürger! Unterstützt die Inzestopfer und Opfer von sexuellem Missbrauch in ihrem Kampf um ihre Rechte. Die Täter und der Gesetzgeber sowie die Justiz und die zuständigen Ämter dürfen mit ihrer Taktik des Zermürbens der Inzestopfer und Opfer von sexueller Gewalt nicht gewinnen. Das schützt nur die Täter und nicht die Opfer. Das ist nicht richtig. Ich möchte mit meinen harten Worten mahnen und zum Nachdenken anregen, aber keinen verletzen. Diskutieren Sie mit, liebe Nutze rund Gäste unserer Internetseite.
Nach diesen Worten kommen wir wieder zu Neuigkeiten, Terminen sowie Berichten.

Nun unsere nächsten und vergangenen Termine. 
Am 19.3.2009 haben die Bürgerinitiative e.V. und die Initiative Lebensweg am Tag der Senioren im ProhlisZentrum teilgenommen. Wir hatten viele nette Gespräche. Auch haben sich neue Kontakte zwecks einer Zusammenarbeit ergeben. Höhepunkt war der Auftritt von Gitte und Klaus Röder, vielen bekannt vom Oberhofer Bauernmarkt. Am 7.4.2009 nimmt die Initiative Lebensweg am Frühjahrsputz in Prohlis teil. Ich werde bei der Verpflegung mithelfen. Natürlich stehe ich auch für Fragen zur Verfügung, genau so wie die anderen Teilnehmer. Darum nutzen Sie die Gelegenheit und suchen Sie das Gespräch mit uns. Die Küche befindet sich iim Prohliser Gemeindezentrum. Aber auch im Wohngebiet sind die Vereine und Initiativen ansprechbar und zur Beantwortung von Fragen bereit. Darum melden Sie sich bei Fragen.
Nun mal ein Wort an die Senioren. Wer von Ihnen hat Interesse am Keybord Spiel? Die bürgerinitiative Prohlis hat die Absicht, einen Kurs für Senioren aufzubauen. Meldungen sind über Telefon 0351-2723177 oder Herrn Fischer 0351-28564093 möglich. Wir haben diese Idee gehabt, nachdem der Kinderkurs so gut angenommen wurde, einen solchen Kurs bei Bedarf und Interesse für Senioren aufzubauen.
Wir, die Gründer der Initiative Lebensweg finden den ehrenamtlichen Einsatz von Herrn Fischer sehr lobenswert. Der Kurs findet in den Räumen unseres ständigen Partners, der Bürgerinitiative Prohlis e.V., Finsterwalder Str. 39 in 01239 Dresden statt. 
Nun ein kurzer Bericht über den Prohliser Seniorentag im ProhlisZentrum: Die Resonanz war sehr gut. Alle am Stand Beteiligten führten gute Gespräche. Höhepunkt war natürlich der Auftritt von Gitte und Klaus. Alle Stände wurden von Ortsbeiräten und wichtigen Bürgern des Stadtteiles besucht. Es hat allen sehr gefallen. Sehr schön fand ich die Gespräche der einzelnen Standbetreur untereinander.

Für Post bedanken wir uns ganz herzlich bei Frau Stefan und dem Team Holiday Inn Dresden. Auf das Angebot werden wir zu gegebener Zeit gern zurück kommen.
Mit herzlichen Grüßen die Gründer der Initiative Lebensweg Lutz und Kerstin Rößler.
Als nächstes eine besonder Gratulation: Wir die Gründer der Initiative Lebensweg gratulieren Frau Ingrid Körner von ganzem Herzen zur Wahl als Dresdnerin des Jahres 2009; nicht nur, weil wir sie, wie an anderer Stelle schon erwähnt, persönlich kennen, ist es eine gute Wahl. Vor allem ihre Menschlichkeit zeichnet sie aus.

Nun wieder zum Thema: Sie, werte Nutzer unserer Internetseite, werden sicher genau wie mein Mann und ich das Urteil im "Fall Amstätten" zur Kenntnis genommen haben, welches lautet: lebenslänglich mit Sicherheitsverwahrung.
Wir, die Gründer der Initiative Lebensweg zollen dem Land Österreich und seiner Justiz Respekt und Anerkennung, so ein Urteil zu fällen. Unser Dank geht auch an die Geschworenen. Damit haben sie ein Zeichen gesetzt, da die Arbeit von unserem Partnerverein M.E.L.I.N.A. e.V- und uns, der Initiative Lebensweg Wert hat.
Wir sind für die Inzestopfer da und nicht für die Täter. Deutschland soll sich daran ein Beispiel nehmen, mehr Mut zur Bekämpfung von Inzest und sexuellem Missbrauch zu haben. Am Fall meines Mannes merken wir sehr deutlich die Angst und Scham. Sich mit dem Thema zu befassen. Auch fehlt es an Toleranz der Nichtbetroffenen gegenüber den Inzestopfern. Das fängt schon in den Familien an, setzt sich in der Gesellschaft leider fort. Wenn Inzestopfer um ihre ihnen laut Gesetz § 173 zustehende Opferentschädigungsrente kämpfen. Ein Beispiel ist die Angelegenheit meines Mannes. In seinem beim Sozialgericht anhängigen Verfahren stehen mal wieder alle Räder still. So dass die Zeit zu Gunsten der Täter und gegen meinen Mann läuft. Meine leider Schwiegermutter /die Mutter meines Mannes) ist als wichtige Zeugin schon verstorben. Soll etwa der Täter, ihr Bruder, auch noch sterben, bevor er für seine Tat zur Verantwortung gezogen wurde? Ich als Ehefrau und Mitbegründerin der Initiative Lebensweg kann und will das nicht glauben und verstehen. Was meinen Sie dazu, liebe Nutzer und Leser unserer Internetseite? Ich finde das nicht gerecht. Mein will doch nur, was ihm gesetzlich zusteht und nicht mehr. Auch wenn ich mich wiederhole: mein Mann Lutz wäre lieber gesund und nicht blind, könnte sehen und müsste nicht um die ihm gesetzlich zustehende Opferentschädigung betteln und jahrelang kämpfen. Bei so einer Art der Behandlung der Opfer braucht die Gesellschaft sich nicht wundern, dass sich die Inzestopfer nicht öffnen und das Vertrauen in den Rechtsstaat und die Gesellschaft verloren haben. Warum sollen wir reden? Wenn uns keiner glaubt. Und im Fall meines Mannes sagt das Amt sogar " Sie sind nicht Zeuge Ihrer Geburt und haben alles nur durch Ihre Mutter erfahren". Ich finde das menschunwürdig. Also Politiker, Juristen, Mediziner, verbessert die Gesetze zu Gunsten der Opfer. Mit diesen mahnenden Worten will ich keinen verletzen. Aber zum Nachdenken anregen. Auch sollen Sie spüren, wie verzweifelt Inzestopfer und ihre Angehörigen und sonstigen Vertrauenspersonen sind, wenn sie keine Hilfe und Gerechtigkeit und die nötige Hilfe erfahren. 

Wie wichtig Hilfe für Inzestopfer ist, zeigt folgende Meldung aus FN - Finanznachrichten.de vom 28.03.2009 - 14:14:00

"Amstätten-ähnlicher Inzest-Fall in Italien

In Italien gibt es einen Inzest-Fall, der dem erst vor wenigen Tagen vor Gericht verhandelten Fall von Amstätten ähnelt. Eine Frau war offenbar 25 Jahre lang vom eigenen Vater und Bruder vergewaltigt worden. 22 Jahre davon sei sie in einem dunklen Zimmer eingesperrt gewesen, schrieb die Turiner Tageszeitung "La Stampa". Das Opfer ist heute 34 Jahre alt. Offenbar durfte die Frau das Haus in Begleitung ihres heute 63 Jährigen Vaters verlassen. Bereits im letzten Jahr war es ihr gelungen, zu ihrem Bruder zu fliehen., von wo aus sie Anzeige erstattete. Der Vater wurde laut dem Zeitungsbericht erst gestern festgenommen, der Bruder ist offenbar weiter auf freiem Fuß."

Unser Kommentar: Wir, die Gründer der Initiative Lebensweg, danken der o.g. Nachrichten-Seite für die Information über den Fall im Internet. Sie helfen damit, die Menschen aufzuklären und zu informieren. Dafür und für den Mut, sich dem Thema journalistisch zu stellen unser Respekt und Dank.

Kerstin und Lutz Rößler

   

03.03.2009

Hallo liebe Besucher und Nutzer unserer Internetseite
 
Einen ganz lieben Frühlingsgruß von meinem Mann Lutz und mir an Sie alle, liebe Gäste und Nutzer. Wir hoffen, dass Sie den kalten Winter gut überstanden haben und Sie alle gesund und munter sind. Nun wieder einige Informationen und Termine von uns.
Am 7.4.2009 beteiligt sich die Initiative Lebensweg, am von unserem ständigen Partner der Bürgerinitiative Prohlis e.V. organisierten Frühjahrsputz. Ich werde bei der Verpflegung sein, so dass mich jeder ansprechen kann. Über einen regen Dialog würde ich mich freuen. Auch freue ich mich jederzeit über persönliche Anfragen.
Zum Verfahrensstand: Bis jetzt hat sich noch nichts Neues ergeben. Das bedauere ich einerseits sehr, andererseits ist es ein gutes Zeichen. Der Fall meines Mannes wird nicht einfach zu den Akten gelegt. Ich hoffe persönlich und im Interesse aller Inzestopfer weiterhin auf einen positiven Ausgang des
Verfahrens für meinen Mann. Für das ehrliche Bemühen danke ich allen Beteiligten im Voraus.
Ihre Kerstin Rößler.

Neues Thema: Mit freundlicher Genehmigung der Autorin Frau C. Pönisch vom Dresdner Wochenkurier Ausgabe 4.2.2009, für die ich mich sehr herzlich bedanke, möchte ich Ihnen, liebe Besucher und Gäste unserer Internetseite, meine Webmeisterin Frau Körner näher vorstellen. Es gibt mehrere Gründe, sie vorzustellen. Zum einem ist sie vorgeschlagen zur Wahl "Dresdner des Jahres 2009". Zum anderen gehört sie gemeinsam mit meinem Mann und mir zu den Mitbegründern der Initiative Lebensweg. Sie
hilft in technischen Dingen und hat in ihrem Büro unser Logo schaffen lassen, auch sonst setzt sie sich für Kinder und gegen Gewalt ein. Die Autorin beschreibt Frau Körner zutreffend, wie ich sie auch privat kenne. Nun der Text:

"Holt Kindern die Sterne vom Himmel
Ingrid Körner steht für Palitzsch, Planetengarten und Kartoffelfrau

Für Astronomie begeistert sich die 54-Jährige schon seit Ihrer Kindheit. Vor allem der Prohliser Bauernsohn Palitzsch hat es der studierten Physikerin angetan. Sein Wirken und das Wissen über Sterne gibt Ingrid Körner seit zehn Jahren ehrenamtlich weiter.
Dresden 2009 hat es in sich. Nicht nur, dass es als Jahr der Astronomie begangen wird- auch für die sternbegeisterte Ingrid Körner steht 2009 für runde und halbrunde Jubiläen. So feiert die Palitzsch Gesellschaft e.V. ihren zehnten Geburtstag und Gründungsmitglied Ingrid Körner, die dem Verein fast acht Jahre lang ehrenamtlich vorstand, freut sich, dass die Gesellschaft ihren Zweck der astronomischen Bildung noch immer erfüllt. Vor fünf Jahren entstand auf ihre Initiative zudem in Prohlis der erste Planetengarten in der Stadt. Jeden Sommer baut Ingrid Körner hier Sonne, Mond und Sterne auf, schafft Sonnenuhren, Globen und Bastelzeug heran und führt Kinder an das Sonnensystem heran. Mittlerweile ist der Besuch des Planetengartens fester Bestandteil des Ferienpass-Angebots sowie im privaten Urlaubsplan der 54-Jährigen. Vielen Prohlisern dürfte sie zudem als Kartoffelfrau bekannt
sein - eine Figur, die sie selbst kreierte und mit der sie bei Prohliser Festen daran erinnert, dass
Kometenentdecker Palitzsch einst die essbare Knolle nach Sachsen brachte.
C. Pönisch"

Unser Kommentar: Ein guter Kandidatenvorschlag, der hoffentlich viel Zustimmung findet. In der Hoffnung,  dass er viele Stimmen findet, und Sie, liebe Nutzer und Besucher unserer Internetseite, etwas Heimatgeschichte von Prohlis erfahren haben, kommen wir wieder zu unserem eigentlichen Thema.

Vielleicht haben Sie in den Medien gehört oder gelesen vom Selbstmord des Liedermachers Kurt Demmler. Wir verurteilen seine ihm zur Last gelegten Taten des sexuellen Missbrauchs in mehreren Fällen. Sein Selbstmord ist eine Flucht vor der persönlichen Verantwortung und ein Zeichen von Feigheit. Auch zeugt der Selbstmord von wenig Reue und Bedauern gegenüber den Opfern seiner Taten. Ein Liedermacher und Sänger, dem seine Familie egal war, das ist seine Sache. Aber dass dieser Verbrecher sich nicht drum kümmert, wie seine Opfer mit den Folgen seiner Tat leben. Dieses Verhalten sollte uns alle zum Nachdenken anregen. In unserem eigenen Namen und im Namen aller Inzestopfer und Opfer von sexuellem Missbrauch sorgen wir dafür, dass sich kein Sexualverbrecher feige aus dem Leben stehlen kann und somit seiner Bestrafung entgeht. Die Frage: Was ist eine gerechte Strafe? ist sowieso schwierig zu beantworten. Aber wenigstens sollten die Sexualverbrecher
nach ihren Möglichkeiten für die Endschädigung der Opfer einstehen und nicht nur der Steuerzahler. Wenn die Sexualverbrecher wenigstens zu ihren Taten stehen würden und die Strafe mit Anstand ertragen würden, dann könnte man sagen, das wäre wenigstens ein Zeichen von Reue gegenüber den Opfern. Dann könnte man sagen, jeder Ersttäter hat eine Chance verdient. 

Für Post bedanken wir uns beim NDR Fernsehen und beim Donny Stieven Verlag
Berlin. Das NDR Fernsehen plant eine Reportage mit uns. Hoffentlich klappts. 

Danke auch an Frau Meissner für ihre E-Mail vom 22. Februar 2009. Wir sagen ihr, dass sie uns sehr erfreute mit Ihren Zeilen von Anteilnahme am Schicksal und Achtung unseres Engagementes. Auf unserer Seite werden wir weiterhin über den Fortgang des Verfahrens berichten.

Nun noch eine lobende Rückmeldung von Frau Steffan von Holiday Inn in Dresden. Wir bedanken uns bei Ihr für die lobenden Worte. Für das offene und ehrlich gemeinte Angebot einer Zusammenarbeit danken wir ebenso herzlich und werden, wie besprochen auf Sie, werte Frau Steffan, zurück kommen. Auch wir meinen es ehrlich. Die Gründer der Initiative Lebensweg Lutz und Kerstin Rößler. 

Nun noch eine Empfehlung an Sie, liebe Prohliser und Dresdner Mitbürger, besuchen Sie doch einmal die Verkehrsteilnehmerschulung der Bürgerinitiative Prohlis e.V. Ich helfe gern beim Einlass und nehme selbst regelmäßig daran teil. Weder fahre noch habe ich ein Auto. Aber der Polizeihauptwachtmeister Steffen Wündrich begeistert auch mich als Fußgänger. Seine klaren und verständlichen Erklärungen haben dazu beigetragen, dass wir eine Rekordbeteiligung hatten. Am 11.2.2009 nahmen 74 Personen teil. Was viele nicht wissen, hinter dieser ZahI stecken 6 Jahre ehrenamtliche Arbeit von Herrn Polizeihauptwachtmeister Wündrich und der Bürgerinitiative Prohlis e. V. . Wir die Gründer der Initiative Lebensweg gratulieren ganz herzlich zu dieser Rekordteilnahme. 


Kerstin und Lutz Rößler

 

03.02.2009

Hallo liebe Besucher und Nutzer unserer Internetseite
 

Einen lieben Gruß an Sie alle von uns, den Gründern der Initiative Lebensweg. Nun wieder Neuigkeiten und Informationen von uns. Zunächst die Themenschwerpunkte: Als erstes ein Bericht über die Teilnahme an einer Gästebefragung des Hotels Holiday Inn auf der Stauffenbergallee in Dresden. Danach gibt es weitere Informationen und Neuigkeiten sowie Termine. Bevor ich zum Bericht komme, möchte ich betonen, dass dies einzig und allein unsere persönliche Eindrücke sind und keine Werbung darstellen. 
Zum Nutzen aller Inzestopfer und behinderten Menschen hielten wir, die Gründer der Initiative Lebensweg, die Teilnahme für sehr wichtig. Nur so kann ein Lebensumfeld entstehen, das allen Menschen gleichermaßen schon bei der Planung einer Neugestaltung gerecht wird. Diese Herangehensweise begrüßen wir sehr. Wir danken Herrn Lohmayer und dem gesamten Team des Hauses für die Gelegenheit zur Teilnahme und hoffen, wir konnten mit unserer Meinung bei der endgültigen Entscheidungsfindung helfen. Dass wir auf Grund unserer Bekanntheit durch unsere Internetseite ausgewählt wurden, macht uns sehr stolz. Also, ohne vor Stolz zu sehr abzuheben, auch ein großes Dankeschön an unsere Webmasterin. Nach sechs Jahren Arbeit war dies eine tolle Anfrage. Wir werden sehr gewissenhaft mitarbeiten. Ein angenehmer Anreiz ist, um ganz offen und ehrlich zu sein, das Probewohnen in einem neu eingerichteten Zimmer, das noch mit Nützlichkeit für Menschen mit und ohne Behinderung zu verbinden ist wie eine Sechser im Lotto, den ich allen Menschen im Leben einmal wünsche. In Dankbarkeit und 
verbunden mit der Versicherung, dass dieser Tag unvergesslich für uns sein wird, Kerstin und Lutz Rößler, die Gründer der Initiative Lebensweg.

Nun unser Bericht:

Anreise am 23.01.2009, Abreise 24.01.2009

Sehr geehrtes Managerteam!
Als erstes möchten wir uns für die Einladung zum Probeschlafen bedanken. Wir nutzten die Gelegenheit vom 23. zum 24.01.2009. Uns hat es gut gefallen. Die Möbel sind sehr praktisch und schön. Besonders gut finden wir die Idee der Kaffeebar im Zimmer. Auch die Suppenterrine wird sicher die spät anreisenden Künstler und Geschäftsreisenden sowie die anderen spät anreisenden Gäste ansprechen. Das Hotel ist behindertenfreundlich, hat einen ebenerdigen Eingang und einen Aufzug. Auch Hunde sind willkommen. Aber jeder Gast soll sich selber seine Meinung bilden. Wir waren jedenfalls nicht das letzte Mal dort. Wir, die Gründer der Initiative Lebensweg planen einige Veranstaltungen dort durchzuführen, z. B. ein Klassentreffen und ein Autorentreffen des Donny-Stieven-Verlages Berlin. Noch ist viel Organisationsarbeit erforderlich und wir hoffen, dass sich unsere Vorstellungen umsetzen lassen. Auch könnten wir uns vorstellen, dort eine Buchlesung oder ein Treffen mit dem M.E.L.I.N.A. e.V. durchzuführen. Das sind unsere nächsten Ideen. In diesem Zusammenhang wende ich mich an interessierte Mitbürger, Journalisten und Politiker mit der Frage: Sind Sie offen und ehrlich interessiert, die Arbeit die Arbeit des Vereins M.E.L.I.N.A. e.V. und der Initiative Lebensweg kennen zu lernen? Haben Sie Interesse an einem offenen Dialog mit Inzestopfern? Wir planen eine Informationsveranstaltung zum 15-jährigen Bestehen von M.E.L.I.N.A. e.V. . Wer hat Ideen, Möglichkeiten, Interesse, unsere Arbeit finanziell oder aktiv zu unterstützen? Das Holiday Inn in Dresden wird uns sicher helfen. Wie oben beschrieben sind die Bedingungen bestens. Es wäre schön, wenn unsere Fragen zu einem regen Ideenaustausch und Dialog führen würden, der dann in die praktische Umsetzung mündet. Wir können im Interesse der Opfer die Aufmerksamkeit der Medien nicht nur den Tätern überlassen. Mario Mederacke, Joachim Fritzl und die anderen Straftäter dürfen in den Medien kein Rederecht haben. Wann wird endlich mehr für die Opfer getan? Wann schützt man Opfer endlich vor den Tätern? Wann bringt man den Rechtsstreit meines Mannes endlich erfolgreich zu Ende? Wenn sich die Menschen eher mit den Folgen befassen würden, könnten sie sicher die Verzweiflung der Opfer verstehen. Auch dafür steht unsere Arbeit. Deshalb bitten wir um Unterstützung unserer Arbeit. Ein negatives Beispiel ist die Sendung Kripo live. Die Moderatorin Frau Birgit von Derschau beantwortet ja nicht einmal die Post eines blinden Inzestopfers, nämlich den Brief meines Mannes. Auch Frau von Derschau sollte bei ihrem Engagement für den "Weißen Ring", welches wir sehr begrüßen, gelernt haben, dass besonders blinde Menschen auf das Wort angewiesen sind. Mein Mann will keine Sonderbehandlung. Aber das Mindeste an Höflichkeit ist doch, mit einem blinden Menschen zu reden oder ihm zu schreiben. Wertes Team der Sendung Kripo live! Werte Frau Derschau! Als Ehefrau und Mitbegründerin der Initiative Lebensweg fordere ich Sie auf, meinem Mann zu antworten. Mit einer Ablehnung unseres Vorschlages kann mein Mann eher leben als mit Ihrem Schweigen. Wenn Sie so mit der Post, insbesondere von einem blinden Straftatopfer umgehen, nämlich schweigen, brauche Sie und die Gesellschaft sich nicht wundern, dass Opfer sich nicht öffnen zwecks Verarbeitung des Verbrechens. Wenn Opfer schon an die Medien schreiben, dann wollen sie lernen, mit den Folgen des Verbrechens zu leben, gleichzeitig aber andere Betroffenen helfen, in das Leben zurück zu finden. Dies sollte man aktiv unterstützen und nicht schweigend zur Kenntnis nehmen. Sonst wird es in der Gesellschaft nur noch lachende Täter geben, und schweigende Opfer. Denn die Opfer sind durch 
das Schweigen verletzt und verzweifelt, dass sie überhaupt nicht mehr reden.

Kerstin und Lutz Rößler

 

12.01.2009

Liebe Besucher und Nutzer unserer Internetseite
 
Zum Jahresanfang übermitteln wir Ihnen einen herzlichen Gruß und die besten Wünsche für einen guten Start. In der Hoffnung, Sie haben die Festtage schön verlebt und neue Kraft getankt, nun wieder einige 
Neuigkeiten von uns. Als erstes ein ausführlicher Bericht von Klassentreffen und der Buchlesung der Initiative Lebensweg. Wir reisten am Donnerstag, den 4.12.2008 mit Frau Noack an. Sie führt selbständig einen Senioren-,Freizeit-,Begleit- und Fahrtservice sowie Business – und Privatfahrten zu allen Gelegenheiten nach Ihren Wünschen – und das ist wörtlich gemeint. Erreichbar ist sie unter der Telefonnummer 0351-4127254 und unter Handy-Nummer 0173-7927735 sowie unter der E-Mail-Adresse Renate.Noack (et) online . de. In der Aura – Pension „Villa Rochsburg“ wurden mein Mann und ich sehr herzlich mit Kaffee und Stollen begrüßt. Danach saßen wir noch mit Gästen der Bastelwoche in gemütlicher Runde zusammen. Es hatte sich nämlich schon bei der Vorstellung heraus gestellt, dass einige Gäste Lutz schon kannten. Am Freitag bereiteten wir unsere Veranstaltung vor. Am Abend gegen 18 Uhr kamen die Klassenkameraden von Lutz alle an. Wir stellten uns vor. Danach führten wir eine DVD vor. Jetzt ging es zum gemütlichen Teil. Wir Gründer der Initiative Lebensweg hatten eine Tombola vorbereitet. Der Hauptpreis, gestiftet vom Leiter des Polizeireviers Dresden-Prohlis Herrn Rommel, dem wir an dieser Stelle recht herzlich danken, war das sächsische Maskottchen für Verkehrserziehung und Prävention. Der Name ist „Poldi“, ein Dinosaurier in Polizistenuniform. Diesen gewann kerstin Sauer. Alle Klassenkameraden freuten sich von Herzen mit ihr. Es wurde viel gelacht, denn jeder erzählte etwas aus seinen Erinnerungen an die Schulzeit. Am Samstag fuhren wir nach Chemnitz, um die Schule zu besuchen. Auf Grund der von Sylvia Vogel organisierten Führung, die von Frau Fängler geleitet und gestaltet wurde, wofür die Gründer der Initiative Lebensweg beiden Frauen noch einmal herzlich Dank sagen, hatten wir die Möglichkeit, verschiedene Klassenräume zu besuchen. Heute sagt man auch Fachkabinette. Im Haus 2 begann die Führung. Dort befinden sich die Klassenräume für Deutsch, Mathematik, Geschichte sowie für weitere Fächer. Schon im Eingangsbereich freuten sich mein Mann Lutz und seine Klassenkameradinnen und Klassenkameraden sehr, dass sie sich auf Grund der wenigen Veränderungen gut orientieren konnten. Für mich war beeindruckend, wie moderne Ausstattung und ältere Architektur in Einklang und Harmonie gebracht wurden. Im Haus 4, der ehemaligen Turnhalle, befindet sich heute die Aula. Besonders zum Feiern einladend, wirkt der Raum durch eine wunderschöne barocke Stuckdecke sowie eine schöne große Bühne, welche für alle Arten von Kultur und Kunst geeignet ist. Die Aula erstrahlte schon im weihnachtlichen Glanz. Zum Schluss gingen wir noch in das Haus 35, welches das modernste und am aufwändigsten modernisierte Gebäude ist. Dort werden auch mehrfach behinderte Kinder unterrichtet. Mit mehrfachbehindert meinen wir körperbehindert und blind sowie geistig behinderte Kinder. Dieses Haus ist mit einem Fahrstuhl und allen nützlichen Dingen für die genannten Behinderungen ausgestattet. Noch besonders zu erwähnen ist ein Wasserbett. Auch ein Entspannungsbällebad zum Ruhen und Toben ist vorhanden. Einfach toll, was für die Kinder alles getan wird. Jedes Kind kann nach Bedarf auf dem Wasserbett ruhen oder im Bällebad toben. So wird auch die Bewegung und Motorik erhalten und weiter gefördert. Auch ist es heute selbstverständlich, am Computer zu unterrichten. Zur Schulzeit der Klasse meines Mannes wurde noch an der Schreibmaschine unterrichtet. Oder mit der Punktschrifttafel und dem Griffel. Die Erklärungen von Frau Fängler waren auch deshalb interessant, weil die Klasse vieles Neues von ehemaligen Lehrerinnen, Lehrern sowie ehemaligen Erzieherinnen und Erziehern der Schule erfuhr. Selbst für mich sollte es noch eine nette Neuigkeit geben. Frau Fängler kannte meinen blinden Neffen Marcel, der diese Einrichtung ebenfalls besuchte. Sie hat ihn unterrichtet. Mit großem Interesse informierten wir uns auch über die Schulplätze, die für Sehbehinderte blindengerecht und rollstuhlgerecht eingerichtet sind. Nach einem guten Mittagessen in einer Pizzeria fuhren wir wieder nach Rochsburg zurück. In der Villa tauschten wir unsere Eindrücke aus und es wurde einen Festzeitung verlesen, welche eine Mitschülerin mitgebracht und selbst in Blindenschrift geschrieben hatte. Zwecks Abendbrotes wurde das Vorlesen unterbrochen und danach an der zuletzt gelesenen Stelle fortgesetzt. Mein Mann Lutz spielte zu späterer Stunde Akkordeon. Am letzten Tag führten wir unsere Buchlesung durch. Nach dem Mittagessen fuhren die meisten nach Hause. Lutz und ich genossen noch ein paar Stunden bis zum Montag die Annehmlichkeiten der Aura Pension „Villa Rochsburg“. Deren Vorzüge sind blinden- und sehbehinderten sowie rollstuhlgerechte Gestaltung, hauseigene Küche, wo alles frisch und selbst gekocht und zubereitet wird. Des weiteren wird auf jeden Gast persönlich eingegangen. Soweit möglich werden auch Sonderwünsche erfüllt. An dieser Stelle dem Team von Aura Pension „Villa Rochsburg“ ein ganz großes Dankeschön für die Mühe und Freundlichkeit. Die Gründer der Initiative Lebensweg Dresden Lutz und Kerstin Rößler. Zum Schluss der Kontakt zur Pension „Villa Rochsburg“: Schlossstraße 17 in 09328 Lunzenau OT Rochsburg, Telefon (037383) 83800, FAX: (0373839) 838025 oder besuchen Sie Die Internetseite www. villa – rochsburg .de.

Achtung! Eine besondere Gratulation!

Liebe Andrea Czeskleba!
Lieber Uwe Cheskleba!
Im Namen aller Nutzer und Gäste unserer Internetseite, und ich hoffe, dass dies nicht zu anmaßend klingt, gratulieren Euch die Gründer der Initiative Lebensweg zu Eurer Hochzeit ganz herzlich. Wir wünschen Euch alles Gute, eine glückliche Ehe, viel Gesundheit uns dass sich alles erfüllt, was Ihr Euch selber wünscht. Im Namen aller Gäste und Nutzer Eure Freunde Lutz und Kerstin Rößler, Gründer der Initiative Lebensweg. Beim nächsten Autorentreffen sind wir dabei, versprochen.


Antwortbrief im Auftrag der Oberbürgermeisterin der Stadt Dresden. Bezugnehmend auf unseren Brief (siehe auch Interneteintrag vom Dezember 2008) erhielten wir folgenden Antwortbrief:


Sehr geehrte Frau Rößler,

herzlichen dank für Ihr Schreiben an Frau Oberbürgermeisterin Orosz. Sie hat es gelesen und mich gebeten, Ihnen darauf zu antworten. Für die Verzögerung bitte ich um Nachsicht. Zuerst darf ich Ihnen bestätigen, dass sie sich über die Mut machenden Worte sehr gefreut hat, insbesondere, weil sie von Ihnen , den Gründern der Initiative Lebensweg kommen, also von Menschen, deren Start in das Leben alles andere als glücklich war.
Als Sozialbürgermeister dieser Stadt darf ich Ihnen versichern, dass dem Schutz unser Kinder oberste Priorität eingeräumt wird. Dazu gehört auch eine verstärkte professionelle Präventionsarbeit. Mit dem „Netzwerk für Kinderschutz“ wird derzeit versucht, die vielen Aktivitäten in dieser Stadt zu vernetzen. Federführend ist in diesen Prozess das Jugendamt involviert. Ein Schwerpunkt ist dabei sexueller Missbrauch von Kindern. Mit Ihrem Engagement gegen Inzest und der öffentlichen 
Mahnung gegen die Folgen von Inzest leisten Sie und Ihr Mann bisher einen wichtigen Beitrag zur Wahrnehmung des Problems. Dafür danke ich Ihnen und ermutige Sie, weiter dafür einzutreten. Ich darf Sie vielleicht noch auf die Webseite www. netzwerk-fuer-kinderschutz-sachsen. de hinweisen, auf der Sie sich gern über die Netzwerkarbeit und das Anliegen informieren können.

Mit freundlichen Grüßen 
i.V. Seidel
Bürgermeister


Offener Brief des Gründers der Initiative Lebensweg Lutz Rößler an den Frisörsalon Sens und an die Mitglieder der Bürgerinitiative Prohlis

Sehr geehrte Damen und Herren

Bevor ich mich als blinder Bürger mit einem ganz persönlichen Anliegen an Sie wende, wünsche ich Ihnen allen, privat oder gesellschaftlich einen erfolgreichen Start ins neue Jahr. Möge selbiges für Sie alle weiter so erfolgreich verlaufen, wie die letzten Jahre bisher auch.
Meine Anliegenüberschrift lautet: „“Diskriminierendes behindertenfeindliches Verhalten vertreibt Kunden aus Frisörsalon“.

Was war eigentlich passiert? Am frühen Morgen des 21.12.2008 bekam ich unweigerlich mit, dass sich meine Ehefrau erkältet haben musste. Ihr starker, nicht zu überhörender Husten war ein untrügliches Zeichen dafür, dass ich ihr aus Sorge um ihre Gesundheit empfahl, den am Folgetag noch ausstehenden Frisörtermin abzusagen. Damit war mir auch klar, dass auch mein Termin und der Termin unserer im Rollstuhl sitzenden Nachbarin Frau Meißner ausfallen müssen. Sowohl ich als Blinder, als auch Frau Meißner benötigen nun mal, um unsere Wege erledigen zu können, eine Begleitperson. Wenn diese einfach nicht vorhanden ist, müssen wir nun einmal in den sauren Apfel beißen und den Ausfall hinnehmen. So bat mich meine Ehefrau am Folgetag, den 22.12.2008 die Termine entsprechend telefonisch abzusagen. Die telefonische Kommunikation gestaltete sich gerade am Montag als sehr schwierig, nicht nur, weil der Salon Sens erst um 13 Uhr öffnet, nein, er verfügt ja nicht einmal einen Anrufbeantworter, um Termine noch entsprechend eher, noch vor der Ladenöffnungszeit abzusagen. So konnte ich erst unmittelbar mit der Ladenöffnung absagen. Ich teilte Frau Schulze mit, dass ich auf Grund der Erkältung meiner Ehefrau meinen Termin nicht werde wahrnehmen können. Frau Schulze, der offensichtlich schon klar geworden war, dass damit auch der Termin von Frau Meißner ebenfalls 
ausfallen würde, entgegnete barsch: „Nun sitzen 3 Bedienungen wegen Ihnen rum, das ist nicht in Ordnung, aber trotzdem schöne Weihnachten.“ Damit legte sie den Hörer auf und das Gespräch war 
beendet. Ich meine, so geht man nicht mit behinderten Kunden um, werte Damen und Herren der Bürgerinitiative Prohlis e.V., Sie kämpfen um jeden behindertengerechten und behindertenfreundlichen Laden. Der Salon wirbt im TV mit einem behindertengerechten Eingang, schauen Sie sich den hoffentlich noch vorhandenen Werbespot unseres guten alten Lokalsenders PTV an. Da wissen Sie, wovon ich spreche. Ihnen allen liegt hoffentlich auch weiter das Wohl behinderter Menschen am herzen. Kein Mensch ist freiwillig gern auf Hilfe und Begleitung angewiesen. Alle wären lieber gesund und unabhängig von jeder Hilfe. Denken Sie mal darüber nach. So ein Verhalten darf sich nicht wiederholen. Nach 17 Jahren Kundentreue hätte ich gedacht, dies würde wenigstens so geschätzt, dass man einen blinden Bürger und Ehemann ausreden lässt, ich bin sehr enttäuscht. Frau Schulze denkt, man sagt aus Jux und Dallerei ab, dann hätte sie ja nachprüfen können, ob meine Frau wirklich krank ist. Auch können wir nicht dafür, wenn wie oben erwähnt, ein Anrufbeantworter fehlt. Wir wollten schon am Sonntag absagen. Dass der Laden am Montag erst ab 13 Uhr öffnet, ist ja wirklich nicht durch uns zu vertreten. Werte Frau Sens und Team, denken Sie mal über unsere Zeilen nach, versetzen Sie sich in die Lage behinderter Menschen, jeden kann es treffen, auf Hilfe angewiesen zu sein. Schon morgen, durch einen Unfall vielleicht Sie selbst. Wir wünschen das Niemandem. Aber glauben Sie uns, wenn es Sie getroffen hätte, 
behindert zu sein, dann wären Sie für jedes Stück Selbständigkeit dankbar. Und ausreden lassen gehört wohl zum guten Ton im Umgang mit den Kunden. Wir fordern Sie zu einem offenen Dialog über 
behindertenfreundliche Geschäfte in unserem Stadtteil Prohlis auf. Gerade die ebenerdigen Eingänge sind ein Standortvorteil. Viele Absenkungen und Ideen zur behindertenfreundlichen Gestaltung haben ihren Ursprung in der Bürgerinitiative.

Mit freundlichen Grüßen
die Gründer der Initiative Lebensweg Kerstin und Lutz Rößler

 

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