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Geschichten aus dem alten Prohlis |
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Die "Freiherrlich von Kap-herr'sche Seniorats-Stiftung" |
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„Was nun das noch restliche Fünftheil meiner Hinterlassenschaft angeht,
so soll dasselbe ... zur Gründung einer ... Freiherrlich von Kapherr’sche
Seniorats-Stiftung verwendet werden. Sollte dieses Fünftheil
meiner Hinterlassenschaft ... nicht volle Fünfmal Hundert Tausend
Reichsmark betragen, so haben das an dieser Summe noch Fehlende
meine ... (3) Söhne aus Mitteln ihrer Erbtheile zu ergänzen.“ |
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Herrman Christian |
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Dann war die Hälfte der Erträge zu
je 1/3 „in vierteljährigen Raten“ an den jeweils ältesten männlichen („in giltiger Ehe gezeugten“)
Nachkommen der drei Stämme nach seinen Söhnen Carl Johann (Lockwitz), Hermann Friedrich
(Bärenklause) und Johann Christian (Prohlis) auf Lebenszeit auszukehren, „während die andere
Hälfte ... dem Stiftungsvermögen zuwächst.“ „Hat infolge solchen Zuwachses ... das Stiftungsvermögen
die Höhe von Fünf Millionen Reichsmark erreicht, so kommen dann die gesammten
Zinsen und Nutzungen ... in drei gleichen Theilen in vorstehender Weise zur Verwendung.“ Die
Verwaltung der Stiftung oblag jeweils drei Familienmitgliedern. Dieser Artikel erschien im Jahr 2005 in der Festschrift des 14. Prohliser Herbstfestes. |
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